Trotz Hitzewelle bleibt die Mona Lisa kühl

Während Frankreich unter einer extremen Hitzewelle leidet, hat die Mona Lisa keine Probleme. Bei ihr im Louvre ist es angenehm kühl, und das ohne Klimaanlage.

Das Louvre wird dank der Seine, dem Fluss, der durch Paris fließt, gekühlt. Um dieses System zu verstehen, muss man durch eine Tür nach unten steigen und eine der 10 Kühlanlagen der französischen Hauptstadt betreten.

Dorthin wird das Wasser der Seine gepumpt und hier wird es in Kühlbehältern, die mit erneuerbarer Energie arbeiten, auf 4 Grad heruntergekühlt.

Dieses gekühlte Wasser fließt in einem unterirdischen Netz von 80 km Länge, und kühlt, nicht nur das Louvre, sondern auch die Nationalversammlung und das Rathaus von Paris.

Maggie Schelfhaut, Kommunikationsmanagerin für "Fraicheur de Paris": "Wenn alle Gebäude ihre eigenen Klimaanlagen haben, dann trägt das zur Aufheizung der Stadt bei, es wird noch wärmer.

Dahingegen sinkt - mit der Entwicklung des städtischen Kühlnetzes - sogar die Außentemperatur (in der Nähe der gekühlten Gebäude) um ein Grad, und das ist im Zentrum von Paris viel."

Mit dem Unternehmen "Fraîcheur de Paris" ("Frische von Paris") soll das Kühlnetz langfristig gar verdreifacht werden.

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