Trotz Friedensabkommen neue Gewalt in Zentralafrika

Erst am Montag haben die Regierung und Rebellen in der Zentralafrikanischen Republik Frieden geschlossen, aber schon wieder flammen die Kämpfe auf. In Bria im Zentrum des Landes waren verfeindete Gruppen aufeinandergestoßen. Rund 50 Tote habe es dabei gegeben, so der Bürgermeister Maurice

Belikoussou.

Das Friedensabkommen war unter anderem von einer christlichen Hilfsorganisation vorangebracht worden, es wurde am Montag in Rom von 13 Rebellengruppen und der Regierung unterzeichnet. Unter anderem beinhaltet es die Anerkennung aller politisch-militärischen Gruppen sowie die Anerkennung der Wahlergebnisse vom vergangenen Jahr.

Der Bürgerkrieg in der Zentralafrikanischen Republik hatte 2013 begonnen, als der christliche Präsident François Bozizé gestürzt wurde. Seitdem bekriegten sich Teile der christlichen Mehrheit des Landes mit der muslimischen Minderheit. Schätzungsweise eine Million Menschen flohen vor der Gewalt. Eine UN-Mission wurde entsandt, um die Lage zu stabilisieren.