Trotz Corona-Diskussionen: TV-Übertragung der Handball-WM gesichert

SID
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Hamburg (SID) - Bei den übertragenden Fernsehanstalten werden die kontroversen Diskussionen über die Austragung der Handball-WM in Ägypten mit "großer Aufmerksamkeit" verfolgt. Einen TV-Blackout müssen die Zuschauer aber selbst bei einer sehr kurzfristigen Entscheidung vor dem Turnier im Januar nicht fürchten.

"Wenn gespielt wird, werden wir auch darüber berichten beziehungsweise unsere geplanten Live-Übertragungen umsetzen - denn für jeden Sport ist auch die Sichtbarkeit essentiell", sagte ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky auf SID-Anfrage. Die Entscheidung könne "aus unserer Sicht bis kurz vor dem Turnier fallen. Wir sind auf alle Eventualitäten vorbereitet und werden entsprechend reagieren, je nachdem, was Sportler, Verbände, Mediziner, Gesundheitsämter oder Virologen sagen."

Der Chefplaner des Sportprogramms im Ersten äußerte "viel Verständnis für die Sorgen der Spieler, der Vereine und der Verbände. Die Gesundheit hat oberste Priorität", sagte Balkausky, "doch ich kann auch nachvollziehen, dass die Verantwortlichen abwägen müssen zwischen den verschiedenen Hygiene- und Gesundheitskonzepten und den wirtschaftlichen Zwängen beziehungsweise der Notwendigkeit, auch als Sport weiterhin existieren zu können."

Die ARD hält zusammen mit dem ZDF die Übertragungsrechte für die Mega-WM mit 32 Teams. Mindestens bis 2025 werden alle Welt- und Europameisterschaften bei den öffentlich-rechtlichen Sendern zu sehen sein.