Trotz angeblichen Interesses von Manchester United: ManCity bleibt bei Alexis Sanchez zuversichtlich

Premier-League-Spitzenreiter Manchester City wähnt sich im Rennen um die Dienste von Arsenal-Star Alexis Sanchez weiterhin in der Pole Position. Am Donnerstag waren Meldungen aufgetaucht, laut denen Lokalrivale Manchester United nun ebenfalls scharf auf den Chilenen sei. Nach Goal-Informationen beunruhigt das im Lager der Citizens aber niemanden.

Bei City weiß man auch noch nichts von einem United-Angebot an den Wunschspieler Pep Guardiolas und man rechnet auch nicht damit, dass der Rekordmeister tatsächlich noch probiert, den als so gut wie sicher geltenden Transfer des Stürmers in die Eastlands noch zu torpedieren.

Läuft es bei Alexis Sanchez wie bei Dani Alves?

Vielmehr wollen Citys Bosse ungeachtet der entsprechenden Medienberichte weiterhin mit Arsenal über einen Januarwechsel Sanchez' verhandeln. Der 29-Jährige sollte bereits im vergangenen Sommer geholt werden, der Deal platzte aber am Deadline Day. Nun läuft sein Vertrag im Sommer aus und City möchte ihn bereits jetzt verpflichten – für Arsenal ist der Januar die letzte Chance, noch eine Ablöse für den wechselwilligen Torjäger einzustreichen.

Im Lager der Skyblues hatten viele Fans allerdings ein mulmiges Gefühl, als die Meldungen vom Interesse Uniteds auftauchten. Erinnerungen an den vergangenen Sommer wurden wach. Damals stand der Wechsel von Juventus Turins Rechtsverteidiger Dani Alves kurz bevor. Der Brasilianer hatte sich sogar bereits mit City-Coach Pep Guardiola zum Essen getroffen. Dann stieg PSG noch in den Poker ein und schnappte sich den langjährigen Barca-Star. ManCity schaute damals in die Röhre.

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Quellen bei City betonten gegenüber Goal allerdings, dass beide Fälle nicht miteinander vergleichbar seien. Sanchez möchte unbedingt mit Guardiola zusammenarbeiten. Er will große Titel gewinnen und ist ein großer Fan des Angriffsfußballs, den der Katalane spielen lässt.

Arsenal fordert für Alexis Sanchez knapp 40 Millionen Euro

Die Verhandlungen über seinen sofortigen Wechsel mit den Gunners laufen seit dem vergangenen Wochenende. Bisher ist City allerdings nicht bereit, die Ablöseforderung der Londoner in Höhe von knapp 40 Millionen Euro zu erfüllen.

Arsenals Trainer Arsene Wenger erklärte am Freitag, es werde einen Transfer auch nur geben, falls ein Ersatz parat steht. Auch, wenn dieser nicht dieselben Charakteristika aufweisen müsse. Konkret danach gefragt sagte er über Sanchez: "Es ist schwierig, ihn ein-zu-eins zu ersetzen. Das geht nicht, man muss eine andere Balance finden. Er ist ein außergewöhnlicher Spieler, ein Weltklasse-Spieler. Also braucht es eine neue Balance innerhalb der Mannschaft. Das haben sie gut zusammengefasst."

Wenger betonte außerdem, er strebe eine schnelle Lösung an: "Ja, natürlich wollen wir das. Es gibt aber keinen Müdigkeitsfaktor."

Den von Arsenal aufgerufenen Betrag will indes auch United nicht zahlen. Allerdings, sollten die Medienberichte stimmen, bieten die Red Devils Arsenal eine höhere Ablöse als City und sie hoffen, den Ex-Dortmunder Henrikh Mkhitaryan in den Deal integrieren zu können. Trainer Jose Mourinho soll daher schon Kontakt zu seinem Pendant Arsene Wenger aufgenommen haben.