Trotz Alley Oop von Zipser: Bulls verlieren erneut

Paul Zipser gehört seit 2016 zum Kader der Chicago Bulls

Ist der Höhenflug der Chicago Bulls in der NBA wieder vorüber?

Der deutsche Nationalspieler Paul Zipser hat mit den Bulls jedenfalls die zweite bittere Niederlage in Folge hinnehmen müssen. 

Die Bulls mussten sich den Portland Trail Blazers nach Verlängerung mit 120:124 geschlagen geben. Bereits am Tag zuvor hatte Chicago nach einer engen Partie mit 110:114 gegen die Washington Wizards den Kürzeren gezogen.

"Die letzten zwei Abende haben wir den Job nicht vollendet. Es tut weh, es sticht – gerade, weil wir zuletzt sehr gut darin waren, enge Partien für uns zu entscheiden", sagte Bulls-Coach Fred Hoiberg.

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Zipser mit Alley-Oop-Dunk

Zipser blieb in zwölf Minuten Einsatzzeit mit zwei Punkten und einem Rebound erneut blass – sein einziger Korb des Tages war allerdings ein schöner Alley-Oop-Dunk. 

Beide Teams lieferten sich die ganze Partie über ein ausgeglichenes Duell, bei dem die Bulls gut zwei Minuten vor Ende der Partie noch mit 108:102 vorne lagen. 

Doch der überragende C.J. McCollum erzielte 57 Sekunden vor Ende der Partie den 112:112-Ausgleich, was der letzte Korberfolg in der regulären Spielzeit bleiben sollte.

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McCollum wird zum Matchwinner

In der Verlängerung wurde Portlands Shooting Guard dann endgültig zum Matchwinner.

An allen zwölf Punkten der Blazers war McCollum beteiligt – sechs Punkte erzielte er selbst, bei den anderen beiden Dreiern gab er jeweils den Assist.

Am Ende kam McCollum auf 32 Punkte, acht Assists und sechs Rebounds. Da Portlands Star Damian Lillard weiterhin verletzungsbedingt fehlt, durfte sich McCollum allerdings auch 30 Würfe nehmen.


Dunn bester Werfer der Bulls

Bei den Bulls war Spielmacher Kris Dunn mit 22 Punkten bester Werfer. Dazu steuerte er sieben Rebounds und vier Assists bei, leistete sich aber auch acht Ballverluste.

Vor den beiden Niederlagen hatten die Bulls nach einem desaströsen Saisonstart zehn der letzten zwölf Partien gewonnen.

Chicago liegt in der Eastern Conference auf Rang 13, Portland befindet sich im Westen auf Rang sechs und damit auf einem Playoff-Platz (Tabellen der NBA).