Trotz 105 Millionen Euro Ablöse: Raiola hält Pogba für günstig

105 Millionen Euro legte Manchester United 2016 für Paul Pogba auf den Tisch. Mino Raiola glaubt trotzdem, dass der Franzose ein Schnäppchen war.

Im Sommer 2016 wechselte Paul Pogba für die damalige Rekordablöse von 105 Millionen Euro von Juventus Turin zu Manchester United. Trotz dieser gigantischen Summe ist sein Berater Mino Raiola davon überzeugt, dass sein Klient für die Red Devils "ein günstiger Spieler" war.

Auf die Frage, ob Fußballer überbezahlt seien, entgegnete der Berater-Mogul dem niederländischen Magazin Quote: "So lange die Preise für die TV-Rechte weiter steigen, verdienen es Fußballer, immer mehr Geld zu bekommen. Ich selbst treibe die Preise nicht hoch – ganz im Gegenteil. Für Paul Pogba hat Manchester United zum Beispiel 105 Millionen gezahlt, obwohl ich glaube, dass sie 200 Millionen Euro hätten bezahlen sollen."

"Manchster United hat 100 Millionen Euro gespart"

Deshalb war Pogba für Raiola ein "günstiger Spieler." Dank einer Klausel in seinem Juventus-Vertrag hatte der Franzose das alleinige Recht, zu entscheiden, wo er in der Saison 2016/17 spielt. "Juventus konnte es nicht entscheiden", macht der 50-jährige Agent klar. "Der Spieler musste immer die Kontrolle haben. Er hätte auch für 200 Millionen zu Real Madrid gehen können, doch Pogba entschied sich für United, die deshalb 100 Millionen Euro gespart haben."

Neben Pogab vertritt Raiola unter anderem Top-Spieler wie Zlatan Ibrahimovic oder Henrikh Mkhitaryan. Zuletzt sorgte Raiola mit heftiger Kritik an Pep Guardiola für Schlagzeilen, den der Berater für einen "feigen Hund" hält.