Trotz 1:3 in Osnabrück - Ingolstadt zurück in der 2. Liga

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Trotz 1:3 in Osnabrück - Ingolstadt zurück in der 2. Liga
Trotz 1:3 in Osnabrück - Ingolstadt zurück in der 2. Liga

Zu Beginn gewackelt, aber am Ende das Ziel erreicht: Im dritten Anlauf ist dem FC Ingolstadt die Rückkehr in die 2. Fußball-Bundesliga gelungen. Nach einem 3:0-Hinspielsieg gegen den VfL Osnabrück konnte sich der ehemalige Bundesligist in der zweiten Relegations-Partie eine 1:3 (1:2)-Niederlage bei den Niedersachsen leisten, die trotz des Sieges absteigen müssen.

Dabei schnupperten die Gastgeber kurzzeitig an einer Überraschung. Nach zwei schnellen Toren von Marc Heider in der 6. und 20. Minute war der Zweitliga-16. auf dem Weg zum verspäteten Klassenerhalt. Mitten hinein in die VfL-Euphorie platzte der Anschlusstreffer durch einen Kopfball von Filip Bilbija (31.). Etienne Amenyido (81.) gelang das 3:1 für die Niedersachsen. Ingolstadts Merlin Röhl traf in der Nachspielzeit noch die Latte.

Die erste Halbzeit war vor 2000 Fans an der Bremer Brücke von Kampf und Einsatzbereitschaft geprägt. Spielerische Elemente kamen weniger zum Tragen, besonders die Mannschaft von Trainer Markus Feldhoff versuchte mit prägnanter Körperlichkeit in die Partie zu finden. Dieser Vorteil relativierte sich durch den ersten Gegentreffer.

"Jetzt ist es nur noch eine Frage des Herzens. Unsere Spieler müssen nun alles auf dem Platz lassen", sagte in der Halbzeitpause VfL-Geschäftsführer Benjamin Schmedes am ZDF-Mikrofon.

Und tatsächlich übernahmen die Gastgeber wieder eindeutig das Kommando auf dem Rasen. Prompt hätte Heider fast seinen dritten Treffer erzielt, scheiterte jedoch in der 48. Minute aus kurzer Distanz an Ingolstadts Torhüter Fabijan Buntic.

Mit dieser Spielentwicklung war Tomas Oral überhaupt nicht einverstanden. Unüberhörbar forderte der Coach der Gäste ein besseres Zweikampfverhalten seiner Schützlinge ein.

Dies setzten die Ingolstädter nach einer Stunde immer besser um. Die Norddeutschen mussten zunehmend ihrem hohen Anfangstempo Tribut zollen. Die offensiven Aktionen gerieten nun langsamer und vor allem berechenbarer.

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