Hurrikan "Henri" rückt auf Ostküste der USA zu

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Die US-Ostküste bereitet sich auf den Hurrikan "Henri" vor. Der Wirbelsturm soll nach Vorhersagen des US-Hurikanwarnzentrums NHC am Sonntagmittag (18.00 Uhr MESZ) mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Stundenkilometern in Long Island im Bundesstaat New York auf Land treffen. Die Meteorologen sagen Hochwasser, Starkregen und Sturzfluten voraus.

New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo rief den Ausnahmezustand aus und verkündete die Entsendung von 500 Mitgliedern der Nationalgarde. Der Wirbelsturm sei "so ernst wie ein Herzinfarkt", warnte Cuomo. Die New Yorker rief er auf, sich auf Stromausfälle und Überschwemmungen in den Vororten einzustellen. Der Sturm werde etwa 26 Stunden in der Region wüten.

In den Neuengland-Staaten Connecticut, Maine, Massachusetts, New Hampshire, Rhode Island und Vermont riefen die Behörden die Bewohner auf, sich auf den Wirbelsturm vorzubereiten. In Massachusetts sollen Parks und Strände bis Montag geschlossen bleiben. Für bis zu 300.000 Menschen könnte dort laut Prognosen der Strom ausfallen.

"Henri" wäre der erste Hurrikan in den Neuengland-Staaten seit 30 Jahren. 1991 hatte Hurrikan "Bob" dort 17 Menschen das Leben gekostet. Die letzte Hurrikan-Warnung für New York gab es im August 2011 bei Wirbelsturm "Irene". Ein Jahr später richtete Tropensturm "Sandy" große Schäden an, 44 Menschen kamen ums Leben, in weiten Teilen Manhattans fiel der Strom aus.

gt

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