Und es trommeln die Motoren: Deutz-Aktie nach Zahlen vor Kaufsignal

Michael Schröder
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Und es trommeln die Motoren: Deutz-Aktie nach Zahlen vor Kaufsignal

Die Erholung beim Motorenhersteller Deutz hat sich zu Beginn des neuen Geschäftsjahres fortgesetzt. Die Anleger honorieren die gute Entwicklung mit deutlichen Aufschlägen. Analysten dürften in den kommenden Tagen ihre Einschätzung überarbeiten - und die Aktie auf neue Höchststände steigen.

Die sinkende Nachfrage nach schweren Antrieben für Lastwagen oder Bau- und Landmaschinen hat dem Erfinder des Ottomotors in den letzten Jahren deutlich zugesetzt, ganz zu schweigen von der noch immer laufenden Diskussion rund um den Dieselmotor. Doch die Verantwortlichen bei Deutz haben dagegen gesteuert – mit Erfolg. Die Lage hatte sich 2017 nach schwierigen Vorjahren mit einem kräftigen Umsatzwachstum wieder entspannt. 2015 war der Umsatz um fast 20 Prozent eingebrochen, und 2016 stagnierte er.

Im laufenden Jahr setzt sich der positive Trend fort. Das Branchenumfeld hellt sich weiter auf. Der Motorenhersteller profitiert von den guten Konjunkturaussichten. Mit nahezu 575 Millionen Euro verbesserte sich der Auftragseingang im ersten Quartal im Vorjahresvergleich um 42,6 Prozent. Der Konzern führt das auf ein verändertes Bestellverhalten seiner Kunden zurück, die wegen einer erhöhten Nachfrage nach Motoren ihre Order frühzeitig eingereicht hätten.

Der Umsatz stieg mit 414,5 Millionen um 17,6 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2016 und um 7,4 Prozent verglichen mit dem Vorquartal. Das operative Ergebnis (bereinigtes EBIT) schnellte auf 21,7 Millionen Euro nach oben.

Mit dem nachhaltigen Sprung über das Hoch aus dem Januar 2018 bei 8,25 Euro würde ein frisches Kaufsignal generiert. Begleitet von positiven Analysten stimmen dürfte die Deutz-Aktie nun Kurs auf zweistellige Notierungen nehmen.