Trockenes Ertrinken bei Kleinkindern: Was Eltern über die Gefahr wissen müssen

Catherine Pearson
Zweites Ertrinken wird häufig nicht erkannt 
  • Kinder können auch Stunden nach einem Badeunfall ertrinken
  • Eltern sollen die Symptome und Gegenmaßnahmen kennen

In einem erschütternden Blogbeitrag aus dem Jahr 2014 beschrieb die Autorin Lindsay Kujawa, wie es in ihrer Familie zu einem Fall von sekundärem Ertrinken kam, nachdem ihr Sohn Ronin bei einer Pool-Party ungefähr 20 Sekunden lang unter Wasser geraten war.

Zuerst sah es so aus, als ginge es ihm gut, obwohl er ein wenig durcheinander war. Ein paar Stunden später musste Ronin jedoch mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden und seine Mutter musste hilflos dabei zusehen, wie seine Sauerstoffwerte immer weitern abfielen.

Er wurde nach diesem Vorfall zwar wieder gesund, doch Kujawa schrieb, dass sie “nach diesem Erlebnis nie wieder so sein wird wie früher”.

“Ich hatte [vor diesem Tag] noch nie etwas von sekundärem Ertrinken gehört”, berichtete sie weiter. “Wenn ich vorher davon gewusst hätte, hätte ich alles anders gemacht.”

Solche Momente sind kein Einzelfall.

Vor diesem Hintergrund und angesichts der Tatsache, dass die Badesaison bald beginnt, findest du im Folgenden fünf wichtige Fakten über trockenes und sekundäres Ertrinken, die alle Eltern kennen sollten.

Die Autorin hat sie 2016 gesammelt, aber sie haben an Gültigkeit nicht verloren:

1. Man ertrinkt neben dem Wasser.

Sowohl das trockene als auch das sekundäre Ertrinken gelten als atypische Arten des Ertrinkens, weil sie erst auftreten, nachdem das betroffene Kind bereits aus dem Wasser gezogen wurde. Bei trockenem Ertrinken wird zwar Wasser verschluckt, es dringt dabei jedoch nicht in die Lunge ein.

Das Wasser gelangt in die Atemwege und erzeugt dort Krämpfe, die zu Atemproblemen und sogar zu Erstickung führen können, erklärte der Kindernotarzt Dr. Mark Zonfrillo vom Children’s Hospital in Philadelphia.

Beim sekundären Ertrinken gelangt das Wasser jedoch in die Lunge, erklärte der Arzt. Auch diese Art des Ertrinkens kann zu...

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