Treptow-Köpenick: Preiswerter als in Mitte: Immer mehr Büros in Adlershof

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Berlin. Mit Standorten in Mitte, Kreuzberg oder Charlottenburg haben Unternehmen gute Chancen, um bei Kunden und Investoren Aufmerksamkeit zu erregen. Doch zunehmend ziehen Firmen auch in die Außenbezirke der Stadt, vor allem in den Südosten nach Treptow-Köpenick. Neben einer guten Infrastruktur locken dort Immobilien zu Preisen, die im berlinweiten Vergleich wesentlich günstiger sind.

Nach rund zwei Jahren Bauzeit ist dort, im Stadtteil Adlershof, gerade ein neuer Gewerbebau fertig, der durchaus auffällig ist – der Bürocampus „Brain Box Berlin“. Im Januar wird der Komplex eröffnet. Von oben sieht er aus wie eine 300 Meter lange, glänzende Schlange. Die Fassade schimmert in Gold und Kupfer und wirkt mit ihren gerundeten Außenelementen futuristisch. Die „Profipartner Projekt GmbH“ hat nach eigenen Angaben 110 Millionen Euro in den Bau investiert. An seinem höchsten Punkt ist der Bau 34 Meter hoch und ragt als Komplex nun hinter auf einem Grundstück am Eisenhutweg hinter der angrenzenden Autobahn 113 hervor.

„Man muss als Entwickler in Architektur investieren. Menschen suchen Identifikation. Orte müssen erkennbar sein, uniforme Würfel- oder Rasterfassaden zerstören unsere Städte“, sagt Bauherr Dirk Germandi, Geschäftsführer bei „Profipartner“. Die „Brain Box“ zählt derzeit zu den größten Investitionen in Adlershof. Der Ortsteil steht wegen seines riesigen Technologieparks mit 1200 Unternehmen und 23.500 Beschäftigten, mit wissenschaftlichen Einrichtungen und 6500 Studierenden als leuchte...

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