Ein Treffen von Trump in Polen könnte auf eine gefährliche Entwicklung hindeuten

Annette Dönisch
Donald Trump with Romanian President Klaus Iohannis

Es ist eine kleine Konferenz von Staaten, die zwischen der Ostsee, der Adria-Küste und dem Schwarzen Meer liegen. Die Intermarium-Konferenz wäre wohl wenig beachtet worden, wenn nicht überraschend der Präsident des mächtigsten Landes der Welt daran teilnehmen würde.

Donald Trump gab Mitte Juni nach einem Besuch des rumänischen Präsidenten Klaus Johannis bekannt, dass er für die Intermarium-Konferenz nach Polen reisen würde. Und das nur einen Tag vor dem wichtigen G20-Gipfel in Hamburg. Damit zeigt Trump deutlich, dass er sich von den westlichen EU-Ländern abwendet und auf der Suche nach neuen Verbündeten ist.

Trump sucht Verbündete

Denn zwischen den westlichen EU-Länder Frankreich und Deutschland und den USA klafft seit dem G7-Gipfel im italienischen Taormina eine Kluft. Damals wandte sich der US-Präsident vom Klimaschutzabkommen von Paris ab. Auch wollte er sich erneut nicht zur Nato bekennen. 

Ebenso bröckelt mittlerweile das Bündnis mit dem Vereinigten Königreich, seitdem die britischen Premierministerin Theresa May eine Wahlschlappe erlitt. Für die Intermarium-Konferenz sagte Trump sogar ein Treffen mit May ab.

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