Treffen mit Putin, Erdoğan und Merkel: Psychologin erklärt, was wir beim G20-Gipfel über Trump lernen können

John Stanley Hunter
Trump Merkel Putin Erdogan


Am Wochenende findet eines der wichtigsten politischen Ereignisse des Jahres statt. Auf dem G20-Gipfel in Hamburg treffen sich die Staats- und Regierungschefs der wirtschaftsstärksten Länder — und damit auch die Mächtigsten der Welt. Das bringt viel Konfliktpotential mit sich, vor allem, weil Persönlichkeiten wie Donald Trump, Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdoğan aufeinandertreffen.

Die Psychologin Bärbel Wardetzki sieht bei Politikern narzisstische Tendenzen. In ihrem neuen Buch „Narzissmus, Verführung und Macht in Politik und Gesellschaft“ warnt sie vor der Gefahr, die von Narzissten in Machtpositionen ausgehen kann: „Wenn Personenkult und grandiose Rettungsvorstellungen aufeinandertreffen, endet das in Großmachtfantasien des Anführers“, schreibt sie. Narzisstische Störungen könnten zu „Machtmissbrauch, Destruktivität, den Hang zum Autoritären, zur Kontrolle und Manipulation“ führen.

Trump, Putin und Erdoğan zusammen beim G20-Gipfel

Business Insider sprach mit Wardetzki über die Dynamik, die entstehen kann, wenn Trump, Putin und Erdoğan in einem Raum sind — und über die Frage, welche Wirkung Bundeskanzlerin Merkel auf die drei Männer hat. „Ein Merkmal von Narzissten ist, dass sie sich ihr Selbstbild permanent bestätigen müssen. Da können Lügen zum Instrument der Einschüchterung und Verwirrung benutzt werden, um sich selbst auf Kosten anderer größer zu machen, als man ist“, sagt die Expertin.

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