Traurige Gegenwart: Künstler zeigt, wie Disney-Figuren 2017 leben würden

1994 war Simba noch ein glückliches Löwenbaby. (Bild: ddp Images)

Bye-bye, heile Welt: Ein unbekannter Künstler hat auf seinem Instagram-Account beliebte Disney-Figuren wie Simba, Baloo, Cinderella und Pinocchio viele Jahre nach ihrem Erscheinen in die Gegenwart transportiert. Und wie die Disney-Helden heute leben würden, ist aus seiner Sicht sehr deprimierend.

Wie könnten sich die politische Lage, gesellschaftliche Entwicklungen und Umwelteinflüsse auf beliebte Disney-Figuren auswirken? Diese Frage hat sich offenbar das Tom Ward Studio gestellt, ein Design- und Illustrationsstudio aus London. Und auf seiner Instagram-Seite Bilder bekannter Disney-Charaktere veröffentlicht, die ins Jahr 2017 versetzt wurden. Ein eher durchwachsenes Bild, das dabei entsteht.

23 Jahre, nachdem wir im Kino bei „König der Löwen“ Simba und seinen Freunden zugesehen haben, ist der stolze Löwe in einem Zirkus gelandet. Auch Baloo aus dem „Dschungelbuch“ lebt mittlerweile in Gefangenschaft.

Arielle, die kleine Meerjungfrau, hätte mittlerweile zwei Fischschwänze – aufgrund von Umwelteinflüssen.

Und Pinocchio würde seine hölzerne Nase sicher als Selfie-Stick benutzen.

Aladin und Dschinni würden nur noch vor der Spielkonsole hängen, während Prinzessin Jasmin den Haushalt schmeißt. Dahin ist die Romantik von Tausend und einer Nacht.

Und auch Cinderella muss sich damit abfinden, dass ihr Märchenprinz nur noch Augen für sein Smartphone hat.

Doch das Jahr 2017 hat für den Künstler auch etwas Gutes. Gaston und LeFou können endlich ihre gleichgeschlechtliche Liebe ausleben.