Traumsolo bei letzter Aktion: Lazio schockt Juve in Nachspielzeit

SPORT1
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Cristiano Ronaldo und der italienische Rekordmeister Juventus Turin müssen sich im Duell mit Lazio Rom mit einem Remis begnügen.

Bis zur letzten Aktion des Spiels sah die Alte Dame dabei wie der Sieger aus, ehe in der 95. Spielminute doch noch der Ausgleichtreffer zum 1:1 (1:0)-Endstand fiel. Felipe Caicedo wurde bei Lazio zum umjubelten Helden, er egalisierte Ronaldos frühe Führung.

Doch der Reihe nach: Beim Auswärtsspiel im Olympiastadion Roms hatte Ronaldo sein Team in der 15. Spielminute in Front gebracht. CR7 profitierte dabei vor allem von seinem unvergleichlichen Torriecher - denn zu Beginn der entscheidenden Szene stand der 35-Jährige gute fünf Meter im Abseits.

Nach einem zunächst gescheiterten Angriffsversuch der Alten Dame schlich Ronaldo im gegnerischen Strafraum langsam zurück Richtung Mittellinie, während die gesamte Lazio-Hintermannschaft bis zur Strafraumkante rausrückte. Zuständig fühlte sich in diesem Moment für einen der torgefährlichsten Angreifer aller Zeiten natürlich keiner.

Doch Juve spielte den Ball aus der Mitte heraus auf Juan Cuadrado, der am rechten Flügel nach einem schnellen Antritt plötzlich auf der selben Höhe war wie Ronaldo. Die Hereingabe war gut, der Abschluss waren für den plötzlich wieder unter Hochspannung stehenden Ronaldo Formsache.

Lazio lief in der Folge an und hatte vor allem im zweiten Durchgang deutlich mehr Ballbesitz. Doch Juve, das in der Tabelle der Serie A nur noch einen Punkt von Spitzenreiter AC Milan entfernt ist, ließ lange nichts mehr anbrennen. Bis sich Joaquín Correa noch ein letztes Mal aufmachte und von der Auslinie auf Höhe des Strafraums zu einem starken Solo ansetzte. Er nahm es mit vier Gegenspielern auf, bediente im Sechzehner angekommen Caicedo, der aus der Drehung traf.

Der Schiedsrichter pfiff die Partie gar nicht mehr an, Juve liegt hinter Milan und Sassuolo auf Platz drei in der Tabelle. Lazio steht auf Platz neun.