Aus der Traum: Aldemir auf Platz 75 ausgeschieden

Aus der Traum: Aldemir auf Platz 75 ausgeschieden
Aus der Traum: Aldemir auf Platz 75 ausgeschieden

Kurz bevor es die ganz große Geschichte der diesjährigen World Series of Poker (WSOP) geworden wäre, muss der Berliner Koray Aldemir doch seinen Traum von der Titelverteidigung begraben. An Tag 6 des Main Events hat es ihn erwischt, Rang 75 bedeuten zwar ein Preisgeld von $101.000, aber der Gedanke an eine mögliche Titelverteidigung begann sich allmählich bei ihm breit zu machen.

„Bittersüß beschreibt es wohl am besten“, so Aldemir unmittelbar nach seinem Ausscheiden. „Natürlich kann ich nicht erwarten, wieder zu gewinnen, da ist Tag 6 schon ziemlich cool.“

„Ich weiß, es ist ein Privileg. Und ich weiß, dass man einen guten Lauf der Karten braucht. Wenn ich an Tag 1 mit Königen in Asse laufe, ist Schluss. Daher bin ich ein wenig stolz, dass ich wohl der Spieler bin, der am längsten überhaupt in einem Main Event gesessen ist“, verriet Aldemir im Gespräch mit PokerGO-Moderatorin Kara Scott.

Addiert man das letztjährige Main Event, das Aldemir bekanntlich gewann, mit dem aktuellen Turnier, dann kommt Aldemir auf insgesamt 135 Stunden, die er im wichtigsten Pokerturnier der Welt überlebt hat. Eine fast unvorstellbar lange Zeit.

Die deutschen Hoffnungen ruhen nun auf Tom Kunze. Der GGPoker-Qualifikant liegt bei aktuell noch 42 Spielern auf Rang 19. Vor wenigen Minuten konnte Kunze mit Assen den Amerikaner Robert Reed aus dem Turnier befördern.



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