Trauermarsch: Barmbeker protestieren gegen Schließung ihrer Postbank-Filiale

Anwohner und Geschäftsleute sind verärgert: Paketversand macht dicht.

Rund dreißig Menschen, überwiegend in schwarz gekleidet und mit zumindest sehr nachdenklichen Mienen, haben sich am Sonnabendmorgen am Stadtteiltreff versammelt – ausgerüstet mit Bannern und Plakaten, Taschentüchern und Kränzen, vor allem aber mit einer klaren Botschaft im Gepäck: „Barmbek-Süd will seine Postbank-Filiale behalten!“

Die Stimmung ist zumindest etwas andächtig, als sich der Trauermarsch an der Wohldorfer Straße um 10.17 Uhr in Bewegung setzt.  Das Ziel: Die Filiale der Postbank, gerade mal ein paar hundert Meter weiter in der Volksdorfer Straße. Vor kurzem war bekannt geworden, dass der Laden, der seit Jahrzehnten in dem Backsteingebäude nahe der Hamburger Straße sitzt, Ende November geschlossen wird. Für viele Anwohner gleicht das einer Katastrophe.

„Für die alten Leute ist das traumatisch“, sagt Michael Lezius (74). Er wohnt seit zehn Jahren in der Gegend und weiß: Dieser Laden ist für den Stadtteil Gold wert! Denn die Barmbeker heben hier nicht nur Geld ab – an erster Stelle steht für die...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo