Trauer in Liechtenstein: Fürstin Marie wird beigesetzt

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Fürstin Marie von und zu Liechtenstein ist nach einem Schlaganfall im Alter von 81 Jahren gestorben. Am Samstag, dem 28. August 2021, wird sie in der Kathedrale St. Florin in Vaduz beigesetzt.

Fürstin Marie von und zu Liechtenstein (†81)
Fürstin Marie von und zu Liechtenstein (†81)
© Sean Gallup

Fürstin Marie von und zu Liechtenstein ist am 21. August 2021 in einem Krankenhaus in Grabs in der Schweiz gestorben. Sie sei im Beisein der Familie und "nach Empfang der heiligen Sterbesakramente friedlich und in großem Gottvertrauen entschlafen", hieß es wenig später in einer Erklärung des Fürstenhauses. Die Fürstin hatte zuvor einen Schlaganfall erlitten. Seit ihrem Tod ist eine siebentägige Staatstrauer angeordnet.

Liechtenstein nimmt Abschied von Fürstin Marie

Die Staatstrauer endet am Samstag, dem 28. August 2021, mit der Beisetzung der Verstorbenen um 14:00 Uhr in der Kathedrale St. Florin in Vaduz, der Hauptstadt von Liechtenstein. Musiker:innen des Sinfonieorchesters Liechtenstein werden zusammen mit dem Chor und Solisten die Zeremonie musikalisch begleiten. Der Gottesdienst wird auf dem Landeskanal Liechtensteins (TV) und im Netz via Live-Stream übertragen.

Aus Platzgründen ist der Trauergottesdienst nur für geladene Gäste reserviert. Der spanische Hof gab bereits bekannt, dass Sophia von Spanien, 82, nach Liechtenstein gereist ist. Eine offizielle Gästeliste gab es vorab nicht.

Was vor der Trauerfeier passierte

Drei Tage nach dem Tod von Fürstin Marie wurde ihr Leichnam am Dienstagabend (24. August) um 18:30 Uhr in einem Konvoi von Grabs über Schaan zur Aufbahrung in die Schlosskapelle nach Vaduz gebracht. Am Donnerstag (26. August) wurde der Sarg in Begleitung von Maries Ehemann Fürst Hans-Adam II., 76, Erbprinz Alois, 53, und Erbprinzessin Sophie und ihren Kindern in die Kathedrale von Vaduz überführt.

Am Donnerstag und Freitag gab es in der Kathedrale St. Florin die Möglichkeit, der Fürstin zu gedenken und sich ins Kondolenzbuch einzutragen. Am Freitagabend fand in allen Liechtensteiner Kirchen ein Rosenkranzgebet für die Verstorbene statt.

Fürst Hans Adam II., Erbprinz Alois, Erbprinzessin Sophie, Prinz Joseph Wenzel, Prinzessin Marie Caroline, Prinz Georg und Prinz Nikolaus bei der Überführung des Sarges der verstorbenen Fürstin Marie vom Schloss Vaduz in die Kathedrale Vaduz, Liechtenstein, am 26. August 2021.
Fürst Hans Adam II., Erbprinz Alois, Erbprinzessin Sophie, Prinz Joseph Wenzel, Prinzessin Marie Caroline, Prinz Georg und Prinz Nikolaus bei der Überführung des Sarges der verstorbenen Fürstin Marie vom Schloss Vaduz in die Kathedrale Vaduz, Liechtenstein, am 26. August 2021.
© Roland Korner

Fürstin Marie und Hans Adam II. gaben sich am 30. Juli 1967 das Jawort. Damals war er noch Kronprinz. Nach dem Ableben seines Vaters wurde Hans Adam II. 1989 zum Staatsoberhaupt. Marie und Hans Adam haben zusammen vier Kinder. Der Thronfolger ist Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein.

Verwendete Quellen: teda.dk, Pressemitteilung des Fürstenhauses, fuerstenhaus.li

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