TRATON GROUP begrüßt Klimaschutzplan der Bundesregierung zum Aufbau eines Lkw-Ladenetzes, fordert aber mehr Mut und Tempo bei der Umsetzung

  • Deutschland wird durch das Klimaschutzsofortprogramm und den Masterplan Ladeinfrastruktur der Bundesregierung Vorreiter beim Aufbau eines Hochleistungsladenetzes für batterieelektrische Fernverkehrs-Lkw

  • Ausschreibungsverfahren für das deutsche Lkw-Ladenetz vorgesehen

  • TRATON GROUP CEO Christian Levin: „Die Pläne zum Aufbau eines Hochleistungsladenetzes für E-Trucks machen Deutschland zum weltweiten Vorreiter für batterieelektrische Fernverkehrs-Lkw. Aber wir benötigen mehr Geschwindigkeit und konkrete Vereinbarungen bei der Umsetzung.”

Berlin, 14. Juli 2022 – Die TRATON GROUP begrüßt den Plan der Bundesregierung zum Aufbau eines Hochleistungsladenetzes für batterieelektrische Fernverkehrs-Lkw in Deutschland. „Die Pläne zum Aufbau eines Hochleistungsladenetzes für E-Trucks machen Deutschland zum weltweiten Vorreiter für batterieelektrische Fernverkehrs-Lkw. Damit die ersten 100.000 batterieelektrischen Fernverkehrs-Lkw jährlich 10 Millionen Tonnen CO2 einsparen können, brauchen wir aber mehr Geschwindigkeit und konkrete Vereinbarungen bei der Umsetzung. So startet die Ausschreibung des Lkw-Ladenetzes erst Ende 2023. Damit liegen die geplanten Auslieferungen unserer Fahrzeuge klar vor dem Hochlauf der Infrastruktur, die aber für einen Erfolg der Antriebtechnologie eine Voraussetzung ist“, sagte TRATON GROUP CEO Christian Levin.

Der Aufbau eines deutschen Hochleistungsladenetzes für batterieelektrische Lkw ist Bestandteil des Masterplans Ladeinfrastruktur, den das Bundesministerium für Digitales und Verkehr und die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur vorgestellt haben. Es ist damit auch im Entwurf zum Klimaschutzsofortprogramm enthalten. Demnach ist für das Ladenetz auch ein privatwirtschaftliches Ausschreibungsverfahren Ende 2023 und eine Flächenbedarfsplanung für Lkw-Ladebedarfe vorgesehen. „Diese Ankündigung wird für den Verkehrssektor eine Initialzündung sein, um signifikante CO2-Einsparungen im Straßengüterverkehr zu erreichen“, so Christian Levin. Der CEO der TRATON GROUP forderte gleichzeitig eine konkrete Berücksichtigung des Lkw-Ladenetzes mit 1200 Hochleistungsladepunkten allein in Deutschland bis 2025 im Sofortprogramm Klimaschutz der Bundesregierung. „Dies wäre aus dem Stand die mit Abstand größte CO2-Einsparmaßnahme des gesamten Verkehrssektors”, so Levin.

Beim Aufbau eines öffentlichen Ladenetzes für batterieelektrische schwere Lkw und Fernbusse geht die TRATON GROUP gemeinsam mit Daimler Truck und der Volvo Group in einem Joint Venture nun in Vorleistung. Innerhalb von fünf Jahren sollen europaweit mindestens 1.700 leistungsstarke Ökostrom-Ladepunkte entstehen. Die drei Partner wollen hierfür zusammen 500 Millionen Euro investieren. Es handelt sich dabei nach Kenntnisstand der Unternehmen um die bisher bei Weitem größte Investition in Ladeinfrastruktur für schwere Lkw in Europa.


Kontakt

Pietro Zollino 
Head of Group Communications,
Governmental Relations & Sustainability
T +49 172 8371431                   
pietro.zollino@traton.com

Matthias Karpstein
Business Media Relations
T +49 172 3603071                      
matthias.karpstein@traton.com


TRATON SE

Dachauer Str. 641 / 80995 München / Deutschland
www.traton.com

Die TRATON SE gehört mit ihren Marken Scania, MAN, Volkswagen Truck & Bus, Navistar und RIO zu den weltweit führenden Nutzfahrzeugherstellern. Das Angebot umfasst leichte Nutzfahrzeuge, Lkw und Busse. Die Gruppe hat den Anspruch, den Transport neu zu erfinden – mit ihren Produkten, ihren Dienstleistungen und als Partner ihrer Kunden. Für TRATON gehört zu nachhaltigem wirtschaftlichen Wachstum auch immer ein respektvoller Umgang mit Mensch und Natur. Der Dreiklang von People, Planet und Performance wird die Zukunft unseres Unternehmens bestimmen.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.