Trapp zurück zur Eintracht? Das ist dran

Reinhard Franke
Kevin Trapp spielte von 2012 bis 2015 mit dem Adler auf der Brust

Bundesligist Eintracht Frankfurt hält eine mögliche Rückholaktion von Nationaltorhüter Kevin Trapp für unrealistisch.

"Die Vorstellung, ihn zu holen, würde uns sehr gut gefallen", sagte Sportdirektor Bruno Hübner bei SPORT1, räumte aber auch ein: "Das ist wirtschaftlich nicht machbar."

Trapp hatte zwischen 2012 und 2015 zwischen den Pfosten der Eintracht gestanden, ehe er für zehn Millionen Euro zu Paris Saint-Germain wechselte.

Beim französischen Topklub ist er hinter dem Spanier Alphonse Areola seit dieser Saison aber nur noch die Nummer zwei. Aus diesem Grund beschäftigt er sich mit einem zeitnahen Wechsel.


"Wenn sich im Winter eine Chance ergibt, will Kevin Paris verlassen", erklärte Trapps Berater Jörg Neubauer Ende Dezember bei SPORT1.

In Frankfurt wäre Trapp ohnehin frühestens im Sommer ein Thema, weil bis dahin noch Lukas Hradecky im Eintracht-Tor gesetzt ist. Der Vertag des Finnen läuft zum Saisonende aus. Die Hessen machen sich keine großen Hoffnungen auf eine Verlängerung.

"Wir versuchen alles, was möglich ist. Aber es wird schwer, ich will nicht sagen aussichtslos", sagte Hübner dem Hessischen Rundfunk. Daher habe die Eintracht bereits "drei Namen im Kopf", um Hradeckys nahenden Abgang aufzufangen.

Sven Ulreich (FC Bayern), Marwin Hitz (FC Augsburg) und Alexander Schwolow (SC Freiburg) wurden zuletzt mit dem Tabellenachten der Bundesliga in Verbindung gebracht.