Transgender-Soldatin: „Transgender stören den Zusammenhalt der Truppe“

Annette Dönisch
kristin beck

Transgender werden häufig ausgegrenzt, weil sie danach streben, ihr Geschlecht zu verändern. Kristin Beck hieß früher Chris mit Vornamen. Sie diente zwanzig Jahre in einem männlichen Körper den amerikanischen Marine-Soldaten. Danach outete sie sich. Zu Business Insider Deutschland sagte sie, sie werde oft augenblicklich abgelehnt. „Die Menschen verurteilen einen auf der Stelle und gehen dann weg, ohne etwas zu sagen.“ 

Auch der US-Präsident Donald Trump traf am Mittwoch eine Entscheidung, die Transgender ablehnt. Er twitterte, dass Transgender in Zukunft vom US-Militär ausgeschlossen werden. Sie würden mitunter den Zusammenhalt der Truppe stören.

Beck stimmt dem zu: „Ja, es gibt Störungen beim Zusammenhalt durch Transgender.“ Und fügt hinzu: „Das gilt für jede Andersartigkeit, auch für Schwarze oder Weiße, Christen oder Muslime.“ Solche Unterschiede würden aber bei einer guten Führung unter den Soldaten keine Rolle mehr spielen. 

Nicht nur Transgender werden abgelehnt

Nicht nur Transgender leiden unter Diskriminierung, sagt Beck. „Wir werden anhand der Hautfarbe, unseres Geschlechts oder unserer Religion verurteilt.“ Sie ruft Menschen, die andere ablehnen, dazu auf: „Lernt uns kennen. Vorurteile sind oberflächlich.“ Jeder solle sich in den anderen hineinversetzen, dann könne man zusammen wirklich Großes erreichen.

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