Transferticker: Brasilien-Legende sieht Neymar bei Real

Paulinho von Vasco da Gama weckt Begehrlichkeiten in Leverkusen, München und Dortmund
  • "Neymar wahrscheinlich zu Real" (21.13 Uhr)
  • Sticht Leverkusen Europas Top-Klubs aus? (10.41 Uhr)
  • Kräftiger Gehaltsschub für Ronaldo (Sa., 10.45 Uhr)

+++ 21.13 Uhr: "Neymar wahrscheinlich zu Real" +++

Weiß er etwa mehr? Brasilien-Legende Rivaldo geht davon aus, dass sein Landsmann Neymar im Sommer von Paris Saint-Germain zu Real Madrid wechseln wird. 

"Nach all dem, was ich zuletzt so von Nahe stehenden Leuten gehört habe, glaube ich, dass ein Wechsel von Neymar zu Real Madrid sehr wahrscheinlich ist", sagte Rivaldo bei Globo TV.

Seit Monaten kursieren Gerüchte, Neymar sei unzufrieden in Paris und wolle zurück nach Spanien, um dem Champions-League-Titel und der Weltfußballer-Trophäe näher zu kommen.


Eine Rückkehr zum FC Barcelona gilt als ausgeschlossen, weshalb Real als wahrscheinlicher Abnehmer gehandelt wird.

"Ich denke, Neymar kann der beste Spieler der Welt werden. Aber ich sage, dass er das in Frankreich niemals schaffen wird. Er muss in eine Top-Liga. Bei Real wären die Chancen sehr groß."

+++ 16.54 Uhr: Junuzovic vor Österreich-Rückkehr? +++

Der Vertrag von Werder Bremens Kapitän Zlatko Junuzovic läuft im Sommer 2018 aus. Neben Borussia Mönchengladbach und Schalke 04 zeigt Red Bull Salzburg großes Interesse am zentralen Mittelfeldspieler, der seinen letzten großen Vertrag unterschreiben will.

"Wir wissen, dass er ein sehr guter Spieler ist, der aber eigentlich nicht in unser Beuteschema passt", sagte Bullen-Sportchef Christoph Freund gegenüber Sky Austria. "Es kommt auch ein bisschen darauf an was in den nächsten Wochen in Salzburg passiert hinsichtlich Abgängen."

Von Werder liegt dem Österreicher ein Angebot zu reduzierten Gehaltskonditionen vor, was er bislang nicht angenommen hat. Junuzovic betonte immer wieder, dass er erst mit Bremen den Klassenerhalt perfekt machen will, ehe er sich über seine Zukunft Gedanken macht. Seit 2012 spielt der 30-Jährige für Werder.

In Salzburg könnte er auf jeden Fall wieder international und in seiner Heimat spielen, vielleicht sogar in der Champions League.

"Wir wollen nächstes Jahr eine richtig starke Mannschaft haben, das ist unser Ziel", so Salzburgs Sportchef Freund weiter. "Ob das dann mit oder ohne Zlatko Junuzovic ist, werden wir sehen. Wir wissen natürlich, dass er richtige gute Angebot haben wird und dass es nicht einfach werden würde, ihn nach Salzburg zu holen."

Für Bremen wäre ein Abschied ihres Kapitäns ein herber Verlust. 

+++ 13.03 Uhr: Klopp und RB jagen Sturm-Juwel +++

Sturm-Juwel Karim Adeyemi hat sich in den Fokus zahlreicher Spitzenklubs gespielt. Der 16 Jahre alt Deutsch-Nigerianer wurde beim FC Bayern in der Jugend aussortiert und fand sein Glück dann bei der SpVgg Unterhaching.

Nach 15 Toren in 15 Spielen für die B-Junioren debütiert Adeyemi im Februar 2018 für die deutsche U16-Nationalmannschaft und spielt seitdem in der A-Jugend von Unterhaching. Ab dem Sommer 2018 soll er in die erste Mannschaft aufrücken.

Die Daily Mail berichtet nun, dass Jürgen Klopps Liverpool ein Auge auf das deutsche Sturm-Talent geworfen hat - aber auch Chelsea, Manchester City, Juventus Turin sowie Leipzig Interesse haben.

RB ist bekannt dafür, hochtalentierte Spieler früh zu verpflichten und schnell an die Profis heranzuführen. Adeyemi würde perfekt passen, gilt für sein junges Alter schon als sehr weit und abgezockt - und kann im Sturm flexibel eingesetzt werden.

+++ 11.58 Uhr: Bayern spricht Machtwort bei Mai +++

Lukas Mai, Kapitän der U19-Mannschaft, feierte am Samstag gegen Hannover 96 sein Bundesliga-Debüt und stand als Innenverteidiger auch gleich an der Seite von Jerome Boateng in der Startaufstellung.

Mais Debüt lief reibungslos: Bayern siegte 3:0, die Nachwuchshoffnung hatte also kein Gegentor zu verantworten. Der 18-Jährige präsentierte sich sicher am Ball und hellwach in den Zweikämpfen.

Kurioserweise schien zuvor ausgemacht, dass Mai die Bayern nach der Saison verlassen würde. Zuletzt waren der Hamburger SV, Schalke 04 und der VfL Wolfsburg im Gespräch. Das ist nun offensichtlich vom Tisch: "Lukas verlässt Bayern nicht", stellte Sportchef Hasan Salihamidzic klar.


Der in Dresden geborene Mai - voller Name: Lars Lukas Mai - wechselte 2014 von der Jugend von Dynamo Dresden zu den Münchnern. 

2017 führte er Bayerns B-Jugend zum ersten Meistertitel seit 2007. 

Mai ist U18-Nationalspieler, im vergangenen Jahr war er Abwehrchef des U17-Nationalteams, als es bei der EM in Kroatien das Halbfinale erreichte. Für seine starken Leistungen zeichnete ihn der DFB 2017 mit der Fritz-Walter-Medaille in Bronze aus.

Sein Vertrag läuft im Sommer 2018 aus - eine Verlängerung ist wohl nur noch Formsache.

+++ 10.41 Uhr: Sticht Leverkusen Europas Top-Klubs aus? +++

Das nächste brasilianische Talent weckt Begehrlichkeiten bei den Spitzenvereinen aus Europa. Der 17-jährige Paulinho vom CR Vasco da Gama soll sich in den Fokus von Bayern München, Borussia Dortmund, Paris Saint Germain und Juventus Turin gespielt haben. 

In der Pole Position im Poker um den Linksaußen liegt laut der brasilianischen Zeitung Meia Hora aber Bayer Leverkusen. Sticht Sportdirektor Rudi Völler also die europäische Elite im Werben um das Mega-Talent aus?

Paulinho soll sich für Leverkusen entschieden haben, weil sich Südamerikaner in der Vergangenheit gut bei den Rheinländern entwickelt haben. Die Zeitung O Globo berichtet, der Transfer sei kurz vor der Vollendung.

Paulinhos Vertrag bei Vasco da Gama läuft noch bis 2020 mit einer fixen Ablösesumme von 30 Millionen Euro. Allerdings könnte der Rechtsfuß billiger zu haben sein, weil sein Klub dringend Geld braucht. 19,8 Millionen Euro sind laut O Globo im Gespräch.


Samstag, 21. April:

+++ 15.47 Uhr: Nagelsmann zu Arsenal? "Keine Chance" +++

Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann hat Gerüchten widersprochen, wonach er Nachfolger Arsene Wengers beim FC Arsenal werden könne.

"Ich denke nicht, keine Chance", sagte Nagelsmann vor der Partie gegen RB Leipzig bei Sky

Die Bild hatte zuvor berichtet, Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp sei bereit, seinen Trainer doch schon im Sommer ziehen zu lassen, wenn ein europäischer Topklub Interesse bekunde.

Nach SPORT1-Informationen erhält Nagelsmann nach der Saison aber keinesfalls eine Freigabe. Der Trainer ist dank einer Ausstiegsklausel erst ab 2019 zu haben. 

+++ 13.19 Uhr: Younes zu Wolfsburg? Verhandlungen im VIP-Raum +++

Der Wechsel von Amin Younes nimmt konkrete Formen an. Wie SPORT1 bereits vor drei Wochen berichtete, bemüht sich der VfL Wolfsburg sehr um den Nationalspieler von Ajax Amsterdam. 


Am Rande des Bundesligaspiels in Mönchengladbach gab es am Freitag erneut Gespräche. 

Wie der kicker berichtet, traf sich Younes mit einigen VfL-Verantwortlichen, darunter die Geschäftsführer Tim Schumacher und Wolfgang Hotze.

Ort der Verhandlungen: die VIP-Loge des Borussia Parks. Dort hat Younes offenbar einen weiteren Schritt in seiner Karriere forciert. 

Nach SPORT1-Informationen wird der Transfer zustande kommen. Es geht nur noch um Details.

Der Linksfuß hat es sich dem Vernehmen nach bei Ajax Amsterdam verscherzt. Zuletzt soll er eine Einwechslung verweigert haben.

+++ 10.45 Uhr: Kräftiger Gehaltsschub für Ronaldo +++

Cristiano Ronaldo wird bald wohl ein deutlich höheres Gehalt beziehen.

Wie die Zeitung AS berichtet, will Reals Generaldirektor José Ángel Sánchez seinem Starspieler noch vor der WM einen deutlich höher dotierten Vertrag vorlegen.

Ronaldos Bezüge sollen von derzeit 21 Millionen Euro pro Jahr auf etwa 30 Millionen plus weitere zwei Millionen Euro Bonuszahlungen anwachsen. Diese Summen erfuhr die Zeitung von einem Insider des Klubs.

Damit würde Ronaldo künftig in etwa so viel verdienen wie Neymar. Der Brasilianer kassiert bei Paris Saint-Germain dem Vernehmen nach ein Jahressalär von 35 Millionen Euro.

Beide sind damit aber noch ein gutes Stück weit entfernt von Barcas Superstar Lionel Messi. Der streicht bei den Katalanen geschätzt 45 Millionen Euro jährlich ein.

+++ 9.38 Uhr: China-Wechsel von Iniesta rückt näher +++

Der Wechsel von Andres Iniesta vom spanischen Topklub FC Barcelona nach China rückt offenbar näher.

"Ich bin optimistisch, Iniesta hier vorstellen zu können", sagte Gong Daxing der chinesischen Staatsagentur Xinhua. Gong ist Vorsitzender des Hauptsponsors (SWM Motors) des Erstliga-Klubs Chongqing Dangdai Lifan, zu dem der Barca-Kapitän wechseln soll. Der Verein selbst äußerte sich nicht zu dem Transfer.

Iniesta soll seinen Abschied laut Medienberichten nach dem spanischen Pokalfinale am Samstagabend gegen den FC Sevilla (21.30 Uhr) bekannt geben. Iniesta entstammt Barcas berühmter Talente-Schmiede La Masia und spielt seit über 15 Jahren für die Profi-Mannschaft. Im vergangenen Sommer unterschrieb er einen Vertrag auf Lebenszeit.

Angeblich soll auch sein Weingut eine Schlüsselrolle beim bevorstehenden Abschied spielen. Die Bodega Iniesta erhoffe sich durch den Wechsel einen jährlichen Absatz von zwei Millionen Flaschen auf dem chinesischen Markt - mehr als in Spanien. Dies berichteten zuletzt spanische Medien.

Für den wenig bekannten Super-League-Klub Chongqing wäre die Verpflichtung des Weltmeisters von 2010 ein großer Coup. Derzeit liegt der Verein, bei dem der frühere Bremer Bundesliga-Torschützenkönig Ailton 2009 ein Gastspiel gab, auf dem vierten Tabellenplatz. Der bislang größte Erfolg gelang dem Klub im Jahr 2000 mit dem Gewinn des chinesischen Verbandspokals.

+++ 8.47 Uhr: Dortmunds Plan mit Batshuayi +++

Borussia Dortmund kämpft weiter um eine feste Verpflichtung von Michy Batshuayi, das hat Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke bekräftigt.

"Das Interesse, ihn zu verpflichten, ist grundsätzlich da", wird Watzke in der Bild zitiert. Die Dortmunder hatten Batshuayi im Winter zunächst bis Saisonende vom FC Chelsea ausgeliehen.

Aufgrund der großen Konkurrenz bei den Blues sieht Watzke gute Chancen auf eine Verpflichtung. "Chelsea hat mit Giroud und Morata ohne schon zwei Mittelstürmer", sagte der BVB-Boss. "Wir müssen erst einmal abwarten, wer nächste Saison Chelsea-Trainer wird. Dann schauen wir weiter."

Antonio Conte steht noch bis 2019 bei Chelsea unter Vertrag, unter dem Italiener hatte Batshuayi einen schweren Stand. Sollte Conte (Vertrag bis 2019) trotz des enttäuschenden Saisonverlaufs weiter im Amt bleiben, könnte Dortmund bessere Karten bei Batshuayi haben. Ein Trainerwechsel könnte die Dortmunder Hoffnungen indes schmälern.

Wie der Evening Standard zuletzt berichtete, wären die Blues bei einem Angebot von umgerechnet 57 Millionen Euro bereit, Batshuayi an den BVB zu verkaufen. Die Dortmunder würden nach SPORT1-Informationen aber am liebsten deutlich unter dieser Summe bleiben wollen. Eine Offerte von bis zu 40 Millionen Euro wäre denkbar.

Die Borussen hatten bereits im Winter versucht, eine Kaufoption mit Chelsea zu vereinbaren. Die Londoner zeigten sich jedoch nicht gesprächsbereit. Batshuayis Leih-Vertrag endet am 30. Juni 2018. Bei Chelsea ist sein Kontrakt bis zum 30. Juni 2021 datiert. Für den Bundesligisten erzielte er in 14 Spielen neun Tore.