Transfermarkt: Das Recht des Reicheren

Bundesliga: Am Sonntag empfängt Borussia Dortmund den 1. FC Köln

berlin.  Ob bei Hertha BSC, Hoffenheim oder Leverkusen – die meisten Bundesliga-Manager werden Anfang dieser Woche ihrem Kader einen Blitzcheck unterzogen haben: Wie gut sind wir gerüstet, falls uns unser bester Spieler weggekauft wird? Das Neymar-Beben hat die Bundesliga erreicht. Die Rekordablöse von 222 Millionen Euro für den Brasilianer, die der FC Barcelona erhalten hat, ist im Fußball-Finanzkreislauf. "L'Equipe" berichtet, Barcelona sei sich mit Vertretern von Ousmane Dembélé einig über eine langfristige Verpflichtung des französischen Nationalspielers. Im nächsten Schritt wollen die Katalanen eine rasche Einigung mit Dembélés Arbeit­geber erzielen, Borussia Dortmund.

Die steht noch aus. Aber längst sind überall in der Branche die Alarmglocken angegangen. Weil alle wissen: Ob Barca am Ende Philippe Coutinho vom FC Liverpool oder Dembélé aus Dortmund holt – oder beide Offensivspieler: Im Profifußball gilt das Recht des Reicheren.

Es werden unbeteiligte Klubs betroffen sein

Die Morgenpost hat mit Branchenexperten gesprochen, welche Auswirkungen der Neymar-Transfer auf die Liga hat. Fredi Bobic, Ex-Herthaner und Ex-Nationalspieler, ist seit vergangenen Sommer Vorstand Sport bei Eintracht Frankfurt. "Wenn das Geld da ist, ist die Versuchung groß, es wieder zu investieren", sagt Bobic.

In Barcelona ist es Pflicht, möglichst rasch ein, zwei neue Stars zu präsentieren. Das stolze Selbstverständnis des Klubs ist es nicht gewohnt, dass ein Spieler die Hoheit des Handelns hat. Der Domino-Effe...

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