Trainer-Ikone traut Havertz Fantastisches zu - und Werner wenig

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Trainer-Ikone traut Havertz Fantastisches zu - und Werner wenig
Trainer-Ikone traut Havertz Fantastisches zu - und Werner wenig

Der Mann war ein Coach von Welt - und traut nun auch einem Deutschen die ganz große Karriere zu: (NEWS: Alles zur Premier League)

Arsène Wenger sieht Kai Havertz beim FC Chelsea auf dem besten Weg zu einem künftigen Weltstar - während die Trainer-Ikone des FC Arsenal von Timo Werner im Dress des frisch gebackenen Champions-League-Siegers eine deutlich weniger hohe Meinung hat.

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"Ich glaube, dass Havertz am Anfang sehr enttäuscht hat", erklärte Wenger bei beIN Sports über Havertz, zum Saisonbeginn für dem Vernehmen nach 100 Millionen Euro von Bayer Leverkusen gekommen und nun Siegtorschütze beim Königsklassen-Triumph gegen Manchester City.

Er sei "ziemlich erstaunt" gewesen, "wie viel Mühe er am Anfang hatte, sich einzuleben." Doch Wenger ist davon überzeugt, dass der 21-Jährige sich nun rasant weiterentwickeln werde: "Er hat sich angepasst, er litt, er verbrachte seine Zeit auf der Bank und kam wieder zurück. Für mich ist er ein sehr vielversprechender Spieler. Ich würde auf ihn für die Zukunft setzen."

Wenger lobt Havertz - und kritisiert Werner

Weniger optimistisch klingt Wengers Urteil dagegen über Chelseas zweiten deutschen Neuzugang Werner, der seiner Meinung nach unter Coach Thomas Tuchel nach seinem Transfer von RB Leipzig einiges schuldig geblieben ist. (Tabelle der Premier League)

Wenger kritisierte den Chancen-Wucher des Zwölf-Tore-Stürmers und deutete an, dass dieses Manko auch Deutschland bei der Europameisterschaft schwer treffen könnte.

"Ich mag die Qualität seiner Läufe", sagte Wenger über Werner: "Ich mag seine Bewegung, aber er ist nicht... nun ja, wir sehen seine Quote bei der Anzahl der Chancen, die er hat."

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Der 25-Jährige sei unterm Strich "nicht gut genug, um zu sagen: Er ist der absolute Favorit, um der Spieler des Turniers (bei der Euro 2020, Anm. d. Red.) zu werden. Denn bei solchen Turnieren braucht man eine bessere Torquote."

Wenger traut Deutschland und Löw bei EM wenig zu

Ohnehin erwartet Wenger bei der EM wenig Positives für die deutsche Nationalmannschaft angesichts der schweren Vorrundengruppe mit seinem Heimatland Frankreich, Portugal und Ungarn: "Ich bin nicht sehr zuversichtlich für Deutschland."

Er habe "das Gefühl, dass sie nicht die Stabilität haben. Sie haben den Glauben verloren. Um erfolgreich zu sein, braucht man in der Mannschaft eine Kombination aus Hunger, Glaube, Aggression - und dass man in der Lage ist, die Zweifel zu bekämpfen. Ich glaube, bei Deutschland ist der Glaube weg."

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Hinzu komme die besondere Situation um den scheidenden Bundestrainer. "Es ist das letzte Turnier für Joachim Löw", konstatiert Wenger. (NEWS: Alles Wichtige zum DFB-Team)

Löw habe zwar "fantastische Arbeit für Deutschland geleistet", Wenger gab aber zu bedenken: "Um ganz ehrlich zu sein, ich habe noch nie eine Mannschaft gesehen, die gut spielt, wenn die Spieler wissen, dass der Trainer nach dem Turnier nicht mehr da ist."

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