Tragödie bei Festival: Polizei äußerte im Vorfeld Sicherheitsbedenken

·Lesedauer: 2 Min.
Travis Scott beim Astroworld Festival in Houston. Bei der Veranstaltung kamen am Freitag durch eine Massenpanik acht Menschen ums Leben. (Bild: 2021 Erika Goldring/Getty Images)
Travis Scott beim Astroworld Festival in Houston. Bei der Veranstaltung kamen am Freitag durch eine Massenpanik acht Menschen ums Leben. (Bild: 2021 Erika Goldring/Getty Images)

Nach den tragischen Vorkommnissen beim Astroworld Festival in Houston, bei dem während eines Konzerts von Travis Scott acht Menschen durch einen Massenansturm ums Leben kamen, hat sich nun der Polizeichef zu Wort gemeldet.

Nachdem am vergangenen Freitag bei dem Festival Astroworld in Houston, Texas, acht Menschen durch eine Massenpanik ihr Leben verloren und mindestens 25 Besucherinnen und Besucher verletzt wurden, steht die Musikwelt noch immer unter Schock. Bereits am Montag wurde bekannt, dass erste Klagen zu den Vorfällen eingereicht wurden, unter anderem auch gegen die beiden Rapper Travis Scott und Drake sowie die Konzertfirma Live Nation. Scott selbst war Mitorganisator des Festivals, Drake trat als Gast beim Konzert auf.

Nun hat sich auch der Polizeichef von Houston, Troy Finner, zu den Vorfällen geäußert und erklärt, dass er sich vor dem Event am Freitag mit Travis Scott und dessen Sicherheitschef getroffen habe. Dabei habe Finner seine Bedenken um die öffentliche Sicherheit zum Ausdruck gebracht.

In den über 30 Jahren, die er bereits in der Strafverfolgung tätig sei, habe er noch nie eine Zeit erlebt, die herausfordernder war als diese, mit Bürgerinnen und Bürgern jeden Alters, einer zu berücksichtigenden Pandemie und sozialen Spannungen innerhalb der gesamten Nation.

"Ich bat Travis Scott und sein Team, während des gesamten Wochenendes bei allen Events mit der Houstoner Polizei zusammenzuarbeiten und achtsam mit Mitteilungen über ungeplante Events, die sein Team über Social Media teilte, zu sein." Es sei ein kurzes und respektvolles Meeting und eine Chance für ihn gewesen, seine Sorgen um die öffentliche Sicherheit als Polizeichef zu äußern. Weiter wies er darauf hin, dass man die Ermittlungen fortsetzen werde. "Wir bitten jeden darum, sich rücksichtsvoll gegenüber den trauernden Familien in dieser schweren Zeit zu sein", ergänzte Finner.

Rapper Travs Scott hat nach Berichten des US-Portals TMZ inzwischen mitgeteilt, dass er die Kosten für die Beerdigungen der acht Todesopfer übernehmen und deren Angehörige auch darüber hinaus finanziell unterstützen werde. Außerdem werde er zusammen mit BetterHelp, einem Netzwerk für professionelle therapeutische Unterstützung, allen Besucherinnen und Besuchern des Festivals kostenlose psychologische Unterstützung anbieten.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.