Tränen-Drama um Cilic im Wimbledon-Finale

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Die große Bühne im All England Club zu London: Im Männer-Finale von Wimbledon geht es um den prestigeträchtigsten Titel im Tennis

Drama um Marin Cilic im Finale von Wimbledon: Beim Stand von 6:3, 3:0 für Roger Federer saß der Kroate in der Pause zwischen zwei Spielen in Tränen aufgelöst auf seinem Stuhl.

Cilic schienen Probleme an seinem linken Bein zu plagen, er ließ einen Physiotherapeuten kommen. Nach der Partie berichtete Cilic, er habe eine "wirklich schlimme Blase" unter dem linken Fuß. Eine Aufgabe kam jedoch nicht in Frage: "Das habe ich noch nie getan", sagte Cilic: "Ich hoffe, ich komme zurück und kann es noch einmal versuchen."

Der Kroate hatte Federer zu Beginn des ersten Satzes mehrfach in Bedrängnis gebracht, den ersten Durchgang letztlich aber nach 37 Minuten doch deutlich verloren.

Cilic beißt auf die Zähne

Im zweiten Satz stürmte Federer im Eiltempo zu einer 3:0-Führung - offensichtlich begünstigt durch Verletzungsprobleme bei Cilic.


Der 28-Jährige biss allerdings auf die Zähne, kehrte zurück auf den Court und sicherte sich prompt das Spiel zum 1:3.

Echten Widerstand konnte Cilic Federer im zweiten Durchgang jedoch nicht mehr leisten: Der Schweizer sicherte sich die nächsten drei Punkte und gewann den zweiten Satz mit 6:1.

Ende des zweiten Satzes ließ sich Cilic erneut behandeln: Ein Betreuer machte sich mit Tape an Cilic' linkem Fuß zu schaffen, der bereits zuvor bandagiert gewesen war.

Am Ende gewann Federer die Partie souverän mit 6:3, 6:1, 6:4.