Tour de France: Chris Froome kann sich auf Sieg Nummer vier freuen

Chris Froome ist nicht mehr von der Spitze der 104. Tour de France zu verdrängen. Sein vierter Sieg ist sicher, wenn er am Sonntag auf der letzten Etappe nach Paris nicht schwer stürzt.

Das große Duell hinter Froome entschied Rigoberto Uran für sich. Der Kolumbianer, der sich kurz vor der Einfahrt ins Stadion im Zeitfahren in einer Kurve versteuert hatte, liegt im Gesamtklassement jetzt auf Rang zwei 54 Sekunden hinter dem britischen Spitzenreiter.

Der restlos überforderte Franzose Romain Bardet konnte den dritten

Podiumsplatz um eine Sekunde vor dem Spanier Mikel Landa retten.

Er liegt vor der letzten Etappe nach Paris 2:20 hinter Froome.

Zu den Verlierern der 22,5 Kilometer-Prüfung gehörte neben den

direkten Froome-Verfolgern auch Tony Martin. Der viermalige

Zeitfahr-Weltmeister landete am Samstag in seiner Spezial-Disziplin

nur auf Rang vier, 14 Sekunden hinter dem Tagessieger Bodnar und

bleibt bei der 104. Tour de France ohne Etappensieg. Trotzdem fand der die Show «grandios, neben dem Start in Düsseldorf das I-Tüpfelchen».

103 Kilometer ist der Brite Chris Froome noch von

seinem vierten Gesamtsieg bei der Tour de France entfernt.

Die Champs Élysées in Paris warten auf den alten

und neuen König der Tour de France.

su mit dpa