Tour de Ski: Hennig verliert an Boden

Tour de Ski: Hennig verliert an Boden
Tour de Ski: Hennig verliert an Boden

Katharina Hennig hat auf der vierten Etappe der Tour de Ski etwas an Boden verloren. Die Langlauf-Olympiasiegerin landete bei ihrem Heimspiel in Oberstdorf über 20 Kilometer auf Rang neun und fiel in der Gesamtwertung vom fünften auf den siebten Platz zurück. Ganz vorne liegt weiter die Schwedin Frida Karlsson, die ihren vierten Saisonsieg holte.

„Der Freistil-Verfolger ist doch eine Wackelpartie für mich“, sagte Hennig nach dem Wettkampf in dem von ihr eher ungeliebten Stil: „Es war ein spannendes Rennen. Ich freue mich, dass am Ende ein Top-Ten-Ergebnis rausgekommen ist.“ (NEWS: Alle Infos zum Wintersport)

In der Gesamtwertung hat Hennig vor den drei abschließenden Etappen in Val di Fiemme einen Rückstand von 2:31 Minuten auf Karlsson. Die 26-Jährige war bei den vergangenen drei Ausgaben als zweimal Achte und einmal Neunte immer beste Deutsche gewesen. Sofie Krehl und Katherine Sauerbrey mussten am Mittwoch gesundheitlich angeschlagen auf einen Start verzichten.

Friedrich Moch setzt Ausrufezeichen

Bei den Männern hatte zuvor Friedrich Moch mit der besten Laufzeit des Tages ein Ausrufezeichen gesetzt. Der 22-Jährige aus Isny war mit einem Rückstand von 1:17 Minuten auf Dominator Johannes Hösflot Kläbo in den Verfolger gegangen, schloss schnell zur Spitzengruppe auf und lag bei der Zwischenzeit nach 11,2 Kilometern sogar in Führung.

Am Ende kam Moch als 15. mit einem Rückstand von nur 6,7 Sekunden ins Ziel. „Ich bin sehr zufrieden. Wir haben von Anfang an richtig viel Druck gemacht“, sagte Moch, der in der Gesamtwertung auf Rang elf kletterte. Nicht zu stoppen war erneut der norwegische Titelverteidiger Kläbo, der auf der vierten Etappe seinen vierten Sieg holte.

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