Tour de France: Strafe zurückgezogen: Radprofi Uran rückt an Spitzentrio heran

Die Spitzengruppe der 104. Tour de France ist bereits vor dem Start der zweiten Pyrenäen-Etappe am Freitag enger zusammengerückt.

Die Spitzengruppe der 104. Tour de France ist bereits vor dem Start der zweiten Pyrenäen-Etappe am Freitag enger zusammengerückt.

Der Radsport-Weltverband UCI nahm am Freitagmorgen die am Vortag ausgesprochene 20-Sekunden-Zeitstrafe gegen Rigoberto Uran (Cannondale-Drapac) zurück. Der Kolumbianer startet damit als Vierter des Gesamtklassements nur noch mit einem Rückstand von 35 Sekunden auf Spitzenreiter Fabio Aru (Italien/Astana) auf die 101 km lange 13. Etappe nach Foix.

Die Spannung im Kampf um Gelb erhöht sich durch die Entscheidung nochmals. Titelverteidiger Christoher Froome (Großbritannien/Sky) liegt nur sechs Sekunden hinter Aru, Dritter ist der Franzose Romain Bardet (AG2R/+0:25). Neben Uran nahm die UCI auch die Strafe gegen LottoNL-Jumbo-Fahrer George Bennett zurück. Der Neuseeländer kämpft als Neunter um eine Top-10-Platzierung.

Uran und Bennett waren am Donnerstag wegen unerlaubter Verpflegung während der letzten 20 Kilometer sanktioniert worden. Etappensieger Bardet blieb wegen des selben Vergehens allerdings ohne Strafe.

Mehr bei SPOX: Wankender Froome geschlagen - Aru übernimmt Gelbes Trikot | Alle Infos zur 104. Tour de France | Kittel feiert fünften Sieg und zieht mit Thurau gleich