Tour de France: Martin verpasst Sieg im Tour-Zeitfahren

Weltmeister Tony Martin hat bei der 104. Tour de France den Sieg im Einzelzeitfahren der 20. und vorletzten Etappe verpasst. Der 32-Jährige vom Team Katjuscha-Alpecin benötigte für die 22,5 km lange Strecke durch Marseille 28:29 Minuten und war damit 14 Sekunden langsamer als der frühere polnische Meister Maciej Bodnar vom deutschen Team Bora-hansgrohe, der die zwischenzeitliche Bestzeit (28:15) aufgestellt hatte.

Weltmeister Tony Martin hat bei der 104. Tour de France den Sieg im Einzelzeitfahren der 20. und vorletzten Etappe verpasst. Der 32-Jährige vom Team Katjuscha-Alpecin benötigte für die 22,5 km lange Strecke durch Marseille 28:29 Minuten und war damit 14 Sekunden langsamer als der frühere polnische Meister Maciej Bodnar vom deutschen Team Bora-hansgrohe, der die zwischenzeitliche Bestzeit (28:15) aufgestellt hatte.

"Ich hatte ein wirklich gutes Gefühl und auch noch Kraft im Finale. Nach drei Wochen ist aber auch die Tagesform entscheidend. Ich muss akzeptieren, dass Bodnar schneller war", sagte Martin. Auf den flachen Streckenabschnitten war Martin ebenbürtig gewesen, den Zeitverlust handelte er sich im steilen Anstieg zur Wallfahrtskirche Notre-Dame de la Garde ein.

Seine Hoffnungen auf einen Erfolg in seiner Spezialdisziplin bei der Tour 2017 zerschlugen sich zum zweiten Mal. Beim Auftaktzeitfahren in Düsseldorf vor drei Wochen war Martin Vierter geworden, dadurch verpasste er auch die Chance auf das Gelbe Trikot.

Am Samstag startet als letzter von 167 Fahrern Spitzenreiter Christopher Froome (Großbritannien/Sky) im "Maillot jaune" um 17.04 Uhr. Sein Vorsprung in der Gesamtwertung auf Romain Bardet (Frankreich/AG2R) und Rigoberto Uran (Kolumbien/Cannondale-Drapac) beträgt weniger als eine halbe Minute.

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