Tour de France: Marcel Kittels Sieg krönt deutsches Tour-Fest

Hat Grund zur Freude: Marcel Kittel

André Greipel fand es "gigantisch", Simon Geschke war "absolut begeistert" und Rick Zabel sah den Beweis, "dass der Radsport in Deutschland lebt". Der erste Auftakt der Tour de France in Deutschland seit 30 Jahren hat nicht zuletzt bei den deutschen Fahrern großen Eindruck hinterlassen - auch wenn das Wetter nicht mitspielte.

Der Etappensieg von Marcel Kittel im belgischen Lüttich krönte am Sonntag die deutschen Tour-Festtage. "Es war ein unglaublicher Tag, ein unglaublicher Auftakt, vor allem mit so vielen Menschen in Deutschland an der Strecke", sagte der Thüringer, der beim Start am Düsseldorfer Rheinufer das Bad in der Menge noch sichtlich genossen hatte.

Auch Tony Martin hatte dort einen großen aufmunternden Applaus erhalten nach seiner Enttäuschung vom Samstag. "Ich kann das ohne Druck noch einmal richtig genießen und alles noch einmal befreiter und bewusster wahrnehmen", sagte Martin dem SID vor dem Start der zweiten Etappe, die für ihn nach einem Sturz blutend und mit großem Zeitrückstand endete.

"Es war gigantisch. Man hat gesehen, dass der Radsport nicht tot ist"

Rund um den Burgplatz in Düsseldorf und entlang der Strecke in Richtung Belgien hatte sich am Sonntag ein Millionenpublikum versammelt, um die Festtage des deutschen Radsports zu zelebrieren. Die Begeisterung erinnerte an den Tour-Start vor drei Jahren in der britischen Grafschaft Yorkshire.

"Es war gigantisch. Man hat gesehen, dass der Radsport nicht tot ist. Ich bin sehr stolz", sagte Greipel. Geschke pflichte...

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