Tour de France: Für Kittel ist der Traum von Grünen Trikot ausgeträumt

Nach einem Sturz muss Sprint-Star Marcel Kittel bei der Tour aufgeben. Seine Chance auf historische Triumphe ist damit dahin.

Serre Chevalier.  20 Kilometer erst waren auf der 17. Etappe absolviert, als Marcel Kittel in einen Sturz mitten im Hauptfeld verwickelt wurde. Neben dem Träger des Grünen Trikots war auch der Träger des Bergtrikots, Warren Barguil, in den Sturz verwickelt. Der französische Profi des deutschen Teams Sunweb konnte jedoch weiterfahren. Er spielte im Finale sogar noch eine Protagonistenrolle, als er aus dem Pulk der Favoriten heraus am Galibier attackierte, um sich weitere Punkte in seiner Wertung zu sichern.

Der Deutsche kämpft mit Eis auf der Schulter

Kittel war zu Vergleichbarem für die Punktewertung nicht mehr in der Lage. Er musste nach dem Sturz erst lange auf ein Ersatzrad warten. Später sah man ihn mit einer Packung Eis an der rechten Schulter. In den Zwischensprint bei Kilometer 47,5 konnte er nicht mehr eingreifen. Hier sicherte sich sein Rivale Michael Matthews die volle Punktzahl, und verkürzte den Rückstand auf nur neun Zähler.

All das mochte Kittel zu diesem Zeitpunkt schon gar nicht mehr recht interessieren. Der Mann in Grün kämpfte gegen die Schmerzen im eigenen Körper – und gegen ein Feld, das beim Aufstieg zum Col de la Croix de Fer keine Gnade kannte. Auf dem Weg zu diesem Berg des Eisernen Kreuzes musste er aufgeben. Der Tourfunk meldete seinen Ausstieg. Grün wanderte am Ende des Tages an Matthews.

Froome verteidigt das Gelbe Trikot

Für Kittel ist das bitter. Denn diese Frankreichrundfahrt bot ihm nach dem Ausschluss von Peter Sagan die historische Chance, das Trikot des Besten Spr...

Lesen Sie hier weiter!