Tottenhams Heung-Min Son über Kultstatus in Mexiko: "Vielleicht können Mexiko und Korea gute Freunde sein"

Mit dem Sieg gegen Deutschland verhalf Korea den Mexikanern ins Achtelfinale. Im Anschluss wurde Heung-Min Son mit Dank überschüttet.

Tottenhams Heung-Min Son amüsiert sich auch nach dem Ende der WM 2018 über seinen in Mexiko errungenen Kultstatus. Nach dem koreanischen Sieg gegen Deutschland am letzten Spieltag der Gruppenphase, der für die mexikanische Nationalmannschaft den Einzug in das Achtelfinale bedeutete, war der 26-Jährige von Mexikos Anhängern dafür frenetisch gefeiert worden.

"Ich bin dankbar", sagte Son über die freundlichen Stimmen. Er musste jedoch auch zugeben, frustriert darüber gewesen zu sein, dass Mexiko im Umkehrschluss nicht auch den Koreanern helfen konnte, die aufgrund der mexikanischen 0:3-Niederlage gegen Schweden nach der Gruppenphase trotzdem die Heimreise antreten mussten: "Ich war auch ein bisschen sauer. Ich dachte, Mexiko würde gegen Schweden gewinnen und ich habe auch für sie gehalten", sagte er.

Heung-Min Son: "Vielleicht können wir gute Freunde sein – Mexiko und Korea"

Dennoch fand Son auch lobende Worte für die Leistung der Mexikaner: "Sie haben eine gute WM gespielt. Es war unglücklich, dass sie im Achtelfinale rausgeflogen sind, aber ich bin sehr dankbar für die Unterstützung durch die mexikanischen Anhänger", zeigte sich der 26-Jährige erfreut.

Daher würde sich Son auch freuen, wenn die Bindung zwischen den Ländern bestehen bliebe: "Was soll ich sagen?", sagte der Linksaußen mit einem Lächeln, gefragt nach einer Nachricht für die Mexikaner: "Danke, dass ihr mich liebt und mich unterstützt. Macht genauso weiter und vielleicht können wir gute Freunde sein – Mexiko und Korea", sagte er.