Toto Wolff: Neues Motorenreglement bis Mitte 2022 ist "machbar"

Norman Fischer
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Wenn Ferrari der Einfrierung der Motoren ab 2022 zustimmen sollte, dann nur unter der Bedingung, dass das neue Motorenreglement von 2026 auf 2025 vorgezogen wird. Doch dafür wird die Zeit knapp: Laut Teamchef Mattia Binotto bräuchte man dafür bis Mitte 2022 regeltechnische Klarheit.

Doch die Arbeiten am neuen Motorenkonzept haben laut Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff noch nicht begonnen. "Aber ich denke trotzdem, dass es machbar wäre", sagt der Österreicher, der sich auch für das vorgezogene Konzept ausspricht: "Wir merken alle, was in der Welt vor sich geht. Daher müssen wir alles tun, um es auf 2025 vorzuziehen. Alle Hersteller haben das auch vereinbart."

Und weil man nicht am aktuellen und am neuen Konzept parallel arbeiten möchte, sieht Wolff auch die vorzeitige Einfrierung der aktuellen Antriebe als notwendig an. Das hatte zuerst Red Bull ins Gespräch gebracht, um seine Motoren nach dem Ausstieg von Honda weiter in Eigenregie einsetzen zu können.

Mittlerweile hat der Rennstall auch die anderen Hersteller trotz anfänglicher Ablehnung für den Plan gewinnen können. "Wir sind definitiv gewillt, das zu unterstützen", betont Wolff. "Wir sind gewillt, den geplanten Freeze von 2023 auf 2022 vorzuziehen. Ich habe kein Problem damit."

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Andere Hersteller wie Ferrari haben ihre Zustimmung an Bedingungen geknüpft. Doch wie es scheint, könnte die mit der Vorverlegung des neuen Motorenkonzeptes im Bereich des Möglichen liegen.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.