Totgesagte leben länger!

Totgesagte leben länger!
Totgesagte leben länger!

Sollte Eintracht Frankfurt am 18. Mai im Endspiel von Sevilla gegen die Glasgow Rangers gewinnen, dann ist der Sieg in der Europa League auch eng mit dem Namen Sebastian Rode verbunden. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Europa League)

Der Kapitän genoss nach Schlusspfiff gegen West Ham United das Bad in der Menge und jubelte ins Mikrofon: „Ich bin überglücklich, dass wir es mit den Fans im Rücken und der Truppe auf dem Platz geschafft haben und wieder nach Sevilla reisen. Jetzt wollen wir den Pott auch holen.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Europa League)

Rode überragt in der Europa League

Auf dem internationalen Parkett fühlen sich die Frankfurter am wohlsten. Nur gegen Real Betis stand nach 90 Minuten eine Niederlage, Martin Hinteregger korrigierte aber spät in der Verlängerung und legte den Grundstein für historische Bilder in Barcelona.

Zu knacken waren die Hessen somit bislang noch nicht - weder von Piräus, Istanbul, Antwerpen, noch von Sevilla, Barcelona und West Ham. Sie marschieren durch diese Europa League-Saison, schweben mit ihren Fans im Rücken förmlich über das Parkett.

Rode zeigt in dieser Phase, weshalb ihn einst der FC Bayern München und Borussia Dortmund holten. Er lenkt das Spiel der Eintracht mit klugen Pässen und treibt permanent an. Seine Zweikampfwerte waren in der Vergangenheit teilweise zwar schon besser, doch diesen Makel gleicht Rode mit Engagement, Willenskraft und Identifikation aus.

Rode lässt seinen Worten Taten folgen

Auferstanden aus Ruinen! Im Frühjahr sagte der Eintracht-Kapitän noch bei SPORT1: „Die ganze Saison war für mich ein Auf und Ab.“ Rode kündigte zugleich an: „Aber jetzt geht es mir gut. Ich fühle mich bereit und bin fit für die letzten Wochen der Saison.“ Diesen Worten ließ der gebürtige Hesse Taten folgen.

Die ersten Spekulationen über ein mögliches Karriereende im Sommer? Sie verstummten in den vergangenen Tagen und Wochen. Auch Trainer Oliver Glasner erkannte: „Im Herbst ist Rode noch ausgefallen. Jetzt ist er aber wieder mittendrin.“

Knapp 250 Minuten wirkte der Mittelfeldantreiber in den vergangenen drei Europacup-Partien mit. Vor allem beim „Highlightspiel“, wie es Rode selbst bezeichnete hat, war die Leistung überragend, die Eintracht dominierte auch dank ihm im Camp Nou. In dieser Form und Verfassung wird Eintracht-Trainer Oliver Glasner auch in Zukunft nicht auf den 31-Jährigen verzichten können.

Qualität für die Eintracht auf höchstem Niveau unverzichtbar

Auch wenn Rode, dessen Vertrag noch bis 2024 läuft, nicht mehr als Stammspieler über die gesamte Runde eingeplant werden kann, ist die Qualität für die Frankfurter unverzichtbar. Ein fitter Sebastian Rode steht nämlich immer für spielerische Klasse, Mentalität und Führungsstärke.

Und genau das sind die Tugenden, die die Eintracht für den ganz großen Wurf - der auch den Einzug in die Champions League bedeuten würde - benötigt.




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