Ein Toter und 29 Verletzte bei Explosion und Feuer in Plastikfabrik in Bangkok

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Die Rauchwolke nach der Explosion in Bangkok

Bei einer Explosion und einem Feuer in einer Plastikfabrik in Bangkok ist ein Feuerwehrmann ums Leben gekommen. 29 Menschen wurden nach Angaben der thailändischen Behörden am Montag verletzt, als es in der Fabrik der taiwanischen Firma Ming Dih Chemical aus zunächst ungeklärter Ursache zu einer Explosion kam.

Die riesige schwarze Rauchwolke über dem Fabrikgelände im Bezirk Bang Pli am Stadtrand von Bangkok war bis ins 35 Kilometer entfernte Stadtzentrum zu sehen. Die Fabrik, in der nach Behördenangaben Styropor hergestellt wird, liegt in der Nähe des internationalen Flughafens der thailändischen Hauptstadt.

Ein Umkreis von 500 Metern um die Fabrik wurde zur Gefahrenzone erklärt. Tausende Anwohner wurden über Lautsprecher aufgefordert, aus Sicherheitsgründen ihre Wohnungen zu verlassen. Nach Angaben der Behörden waren weitere Explosionen nicht ausgeschlossen. Rund 500 Anwohner wurden bis zum Mittag (Ortszeit) in Notunterkünften untergebracht, darunter auch alte Leute in Rollstühlen.

An den Löscharbeiten waren mehrere Löschzüge und zwei Helikopter beteiligt. Trotzdem war das Feuer nach 15 Stunden immer noch nicht gelöscht. Dichte Rauchschwaden hingen auch über den Start- und Landebahnen des Suvarnabhumi-Flughafens, in der gesamten Umgebung stank es nach verbranntem Plastik.

mid/jes

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