Tote und Verletzte: Beschuss in ukrainischen Regionen

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Kiew (dpa) - Ukrainischen Angaben zufolge sind in verschiedenen Regionen im Osten und Süden des Landes mehrere Menschen durch Beschuss verletzt oder getötet worden.

Etwa 50 russische Angriffe in Charkiw

In der Region Charkiw seien zwei Personen getötet worden, nachdem ein Geschoss in ein Auto eingeschlagen war, teilte der Gouverneur Oleh Synjehubow am Donnerstagabend mit. Zwei weitere Personen seien bei zwei weiteren separaten Vorfällen verletzt worden.

Insgesamt seien am Donnerstag in der Region Charkiw etwa 50 russische Angriffe durch Artillerie und Mehrfachraketenwerfer registriert worden, sagte Synjehubow. Aktive Gefechte gebe es nahe der Kleinstadt Isjum.

Raketeneinschlag in Saporischschja

Aus der südukrainischen Stadt Saporischschja hieß es, bei zweimaligem Beschuss der Stadt am Donnerstagmittag seien acht Personen verletzt worden. Das teilte der Gouverneur des Gebiets, Olexander Staruch, am Donnerstagabend auf Telegram mit. Eine Rakete sei auf der Insel Chortyzja eingeschlagen unweit einer Brücke. Zu dieser Zeit sei ein Evakuierungszug in Richtung Lemberg über die Gleise der Brücke gefahren. Infolge der Druckwelle der Explosion seien die Fenster von vier Waggons zerstört worden sowie die Fenster von Autos, die gerade auf der Brücke waren. Bei einem zweiten Einschlag seien die Gebäude eines Sanatoriums beschädigt worden.

Zerstörte Bahngleise und Verletzte in Dnipropetrowsk

Aus der Region Dnipropetrowsk hieß es, am Donnerstagabend sei im Bezirk Nowomoskowsk nordöstlich der Gebietshauptstadt Dnipro Eisenbahninfrastruktur angegriffen worden. Infolge von drei Raketenangriffen seien fünf Menschen verletzt und Bahngleise vollständig zerstört worden, schrieb der regionale Verwaltungschef Walentyn Resnitschenko auf Telegram.

Explosion in der Großstadt Mykolajiw

Aus der südlichen Großstadt Mykolajiw wurde am Donnerstagabend eine Explosion gemeldet. «Vor kurzem donnerte wieder eine Explosion über der Stadt», schrieb der Bürgermeister der Stadt, Olexander Senkewytsch, am Donnerstagabend auf Telegram. Er rief die Bürger der Stadt dazu auf, die nächtliche Ausgangssperre zu beachten. In der Nacht zum Donnerstag seien in der Stadt eine Person getötet und zwei weitere im Zuge des Beschusses verletzt worden. Alle drei seien ungeachtet der Ausgangssperre auf der Straße gewesen.

Die Angaben konnten nicht unabhängig geprüft werden.

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