Blitzstart und Piques Streich: Barca schlägt Real

Lionel Messi (M.) schießt den FC Barcelona gegen Real Madrid bereits nach drei Minuten in Führung

Der FC Barcelona hat sich beim International Champions Cup auch in seinem dritten Spiel in guter Frühform präsentiert und den ersten Clasico auf amerikanischem Boden für sich entschieden.

Angeführt von ihren Superstars Lionel Messi und Neymar bezwangen die Katalanen Champions-League-Sieger Real Madrid in einer über Strecken spektakulären Partie mit 3:2 (2:2).

Vor 66.014 Zuschauern saß Reals Weltmeister Toni Kroos im Hard Rock Stadium in Miami - Heimstätte der Miami Dolphins aus der NFL - 90 Minuten auf der Bank.

Barcelona mit Blitzstart

Barcelona legte mit zwei frühen Toren einen Blitzstart hin. Lionel Messi (3.) und Ivan Rakitic (7.) schossen das Team von Trainer Ernesto Valverde in Front.

Der Abschluss des International Champions Cup: AS Rom - Juventus Turin, ab 22 Uhr LIVE im TV auf SPORT1

Doch Real kam durch Tore von Mateo Kovacic (14.) und Marco Asensio (36.) noch vor der Halbzeit zum Ausgleich. Kurz nach der Pause erzielte Abwehr-Star Gerard Pique (50.) nach Freistoßvorlage des heiß umworbenen Neymar den Siegtreffer.

Valverde äußert sich zu Wechselgerüchten um Neymar

Nach der Partie erteilte Barca-Trainer Valverde erneuten Spekulationen über einen möglichen Wechsel von Neymar zum französischen Pokalsieger Paris St. Germain eine Absage.

"Ich will jetzt nicht über Neymar spekulieren", sagte er: "Ich sehe ihn an der gleichen Stelle wie zuvor - auf dem Platz mit uns." PSG ist angeblich bereit, die Rekordsumme von 222 Millionen Euro für Neymar an den FC Barcelona zu überweisen. Der Brasilianer steht noch bis 2021 in Barcelona unter Vertrag.


Für die Königlichen war es die dritte Niederlage beim International Champions Cup. Zuvor hatte das Team von Trainer Zinedine Zidane bereits gegen Manchester United knapp im Elfmeterschießen verloren und eine 1:4-Schlappe gegen ManCity kassiert.

Barca dagegen konnte die Partien gegen Juventus Turin (2:1) und ManUnited (1:0) für sich entscheiden.

ManCity mit nächstem Ausrufezeichen gegen Tottenham

Der viermalige englische Meister Manchester City hat in der Saisonvorbereitung für das nächste Ausrufezeichen gesorgt.

Das Team des früheren Bayern-Trainers Pep Guardiola besiegte drei Tage nach dem klaren 4:1-Erfolg gegen Champions-League-Sieger Real Madrid in Nashville /Tennessee auch den Ligarivalen Tottenham Hotspur mit 3:0 (1:0).


Nationalspieler Leroy Sané wurde in der 74. Minute eingewechselt, der von einem Kreuzbandriss genesene Ilkay Gündogan kam nicht zum Einsatz.

Abwehrspieler John Stones (10.) hatte City im ersten Durchgang auf Vorlage des ehemaligen Bundesliga-Profis Kevin De Bruyne in Führung gebracht, bevor Raheem Sterling (72.) und der erst 17 Jahre alte Spanier Brahim Díaz in der zweiten Halbzeit erhöhten. Nächster Test-Gegner für City ist am 4. August West Ham United.

Die Citizens unterstrichen durch den deutlichen Sieg gegen Tottenham erneut ihre Meisterschaftsambitionen in der englischen Premier League. Die Erfolge in der Vorbereitung sind auch ein Argument für Manchesters aggressive Transferpolitik. Mit bislang 245 Millionen Euro durfte Guardiola seine Mannschaft verstärken, 345 Millionen Euro hat Klubeigner Scheich Mansour als Transferbudget zur Verfügung gestellt.