Torloses Traditionsduell zwischen FCK und Nürnberg

Torloses Traditionsduell zwischen FCK und Nürnberg
Torloses Traditionsduell zwischen FCK und Nürnberg

Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern bleibt in der 2. Fußball-Bundesliga im gesicherten Tabellenmittelfeld, der 1. FC Nürnberg auch unter seinem neuen Trainer Markus Weinzierl in Nähe der Abstiegszone. Beim Duell der Bundesliga-Gründungsmitglieder auf dem Betzenberg gab es zwar viel Kampf und Emotionen, aber keine Tore.

Mit der Nullnummer können die Roten Teufel, die einem Sieg näher waren, besser leben: Sie liegen mit 20 Punkten vorerst auf Platz sieben, der Club ist mit fünf Zählern weniger nur zwei Punkte vom Relegationsplatz entfernt.

Weil nicht alle 46.895 Zuschauer rechtzeitig auf ihren Plätzen im Fritz-Walter-Stadion waren, wurde das Traditionsduell mit zehnminütiger Verspätung angepfiffen. Die kampfstarken Gastgeber erwischten den besseren Start und kamen zu den einzigen Torchancen der ersten Halbzeit: Nach dem Schuss von Julian Niehues rettete Lino Tempelmann für seinen bereits geschlagenen Torhüter Christian Mathenia auf der Linie (13.), dann verfehlte Marlon Ritter nur knapp das Ziel (27.).

Der Club, in der Defensive stabil, blieb im Angriff völlig harmlos. Auch nach der Pause war Lautern gefährlicher: Kenny Redondo (51.) scheiterte nach klugem Pass von Terrence Boyd ebenso an Mathenia wie Boyd selbst (68.) und Philipp Klement (71.). Am nächsten waren die Gastgeber dem Siegtor, als Schiedsrichter Michael Bacher einen Handelfmeter pfiff (80.). Nach Ansicht der Videobilder nahm er die Entscheidung aber zurück, weil es die Hand eines Lauterers war.