Torjubler des Tages: Nicolai Müller (Hamburger SV)

SID
Torjubler des Tages: Nicolai Müller (Hamburger SV)

Nicolai Müller setzte zu seinem typischen Propeller-Jubel an, dann feierte er sein Tor frenetisch an der Eckfahne, bis er mit schmerzverzerrtem Gesicht zu Boden ging. Seine Mitspieler rennen zu ihm, um mit ihm zu feiern, bis zu merken, hier stimmt etwas nicht.
In der Auftaktpartie zwischen dem Hamburger SV und dem FC Augsburg (1:0) sind gerade erst acht Minuten gespielt, da ist die Bundesliga bereits um eine kuriose Verletzung reicher.
Nach einer kurzen Behandlungspause humpelte Müller zwar vorerst wieder auf den Platz, doch schon in der 15. Minute musste er ausgewechselt werden, wurde sofort ins Krankenhaus gebracht. Schockdiagnose: Kreuzbandriss - mindestens ein halbes Jahr Pause.
In den sozialen Netzwerken wurde die Aktion sofort kommentiert. Während einige gute Besserung wünschten, machten sich andere über das Missgeschick lustig: "Der HSV hat schon so lange kein Siegtor mehr geschossen, dass Nicolai Müller sich vor Schreck direkt das Knie verdreht hat", schrieb ein User, ein anderer: "Nicolai Müller verletzt sich beim Jubeln. Verständlich. Als HSV-Spieler hat er wenig Übung darin."
Auch Trainer Markus Gisdol musste zugeben, dass er "so was noch nicht erlebt" habe. Für Sportdirektor Jens Todt ist die Diagnose "ein großer Schock, ein schwerer Schlag zum Saisonstart und natürlich extrem bitter auch für Nicolai".