Top-Pick Fortum mit Gewinnsprung – was plant der Uniper-Großaktionär?

Maximilian Völkl
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Uniper: Rote Zahlen, operativ stark – wann erwacht die Aktie endlich?

Uniper: Rote Zahlen, operativ stark – wann erwacht die Aktie endlich?

Der Versorger Fortum ist vielen Anlegern hierzulande erst seit der Übernahme der ehemaligen E.on-Tochter Uniper ein Begriff. Dabei ist die AKTIONÄR-Altempfehlung auch selbst ein spannendes Investment. Im zweiten Quartal hat der Konzern den Gewinn nun deutlich gesteigert.

Der Umsatz von Fortum kletterte von April bis Juni auf vergleichbarer Basis um 16 Prozent auf 1,09 Milliarden Euro. Der operative Gewinn sprang sogar um 40 Prozent auf 153 Millionen Euro an. Analysten hatten im Vorfeld zwar einen noch höheren Gewinn erwartet, die Zahlen zeigen aber, dass der Trend bei den Energiekonzernen wieder in die richtige Richtung geht.

Seit dem vergangenen Monat besitzt Fortum 47 Prozent an Uniper. Nachdem sich der MDAX-Konzern lange gegen den Vorstoß der Finnen gestemmt hat, konnte sich Fortum allerdings kaum mehr Anteile sichern als das Paket der ehemaligen Mutter E.on. Pekka Lundmark, der Chef der Finnen, strebt nun aber einen Neustart in der Beziehung zu Uniper an. „Wir arbeiten aktiv daran, unsere Beziehungen (…) neu zu ordnen“, so Lundmark. Dieser Prozess sei sicherlich nicht über Nacht abgeschlossen, es sei aber das Ziel, zeitig Fortschritte zu erreichen.

Gewinne laufen lassen

Seit der Empfehlung des AKTIONÄR im Juli 2017 hat die Fortum-Aktie bereits 57 Prozent zugelegt. Es bleibt zwar nach wie vor unklar, wie es mit der Uniper-Beteiligung weitergeht. Grundsätzlich ist der Konzern aber gut aufgestellt und dürfte von anziehenden Strompreisen und der anhaltenden Erholung in der europäischen Energiebranche weiter profitieren. Anleger geben kein Stück aus der Hand und lassen die Gewinne laufen.