Tonprobleme bei Sky: Wolff Fuss umsonst in Liverpool

Der FC Liverpool siegte in der Champions League sensationell gegen Manchester City mit 3:0. Bei Sky war Kommentator Wolff-Christoph Fuss nur phasenweise zu hören, der Sender stellte zur Halbzeit um.

Sky-Kommentator Wolff Fuss war lange Zeit nicht zu hören – dann wurde er ausgetauscht. (Bild: Getty Images)

“Showtime! This is Anfield”, schrieb Sky-Kommentator Wolff Fuss vor dem Hinspiel im Viertelfinale der Champions League zwischen Liverpool und Manchester City. Später sollte er feststellen: “Ein in jeder Hinsicht denkwürdiger Abend in Anfield.”

Sportlich auf jeden Fall: Liverpool fegte über City hinweg und gewann sensationell mit 3:0. In der Sky-Redaktion wird man den Abend aber so schnell wie möglich vergessen wollen. Immer wieder fiel der Ton von Wolff Fuss aus.

Traumtor von Chamberlain bleibt unkommentiert

Erst nach viereinhalb Minuten nach Anpfiff war der Kommentator erstmals zu hören, später verschwand seine Stimme wieder. Den sehenswerten Treffer von Alex-Oxlade Chamberlain wurde so am TV nur durch die Stimmung im Stadion begleitet, nicht aber durch den Kommentator.

Vor der Halbzeit war Wolff Fuss wieder für sieben Minuten weg vom Fenster. Im Internet machte sich bereits Häme breit, die Zuschauer witzelten auf Twitter und Co. Der Sender entschuldigte sich schon während der Übertragung für die Probleme.





Wolff Fuss wird zur Halbzeit ersetzt

“Wir bitten die vorübergehende Tonstörung zu entschuldigen”, stand in einem Laufband am linken Bildschirmrand, in der Halbzeitpause sagte auch Moderatorin Jessica Kastrop: “Wir wollen uns aufrichtig entschuldigen für die Tonprobleme.”

Kurzerhand tauschte Sky zur Halbzeit den Kommentator aus. Fortan war Roland Evers am Mikro und begleitete das Spiel ohne Ausfälle, dafür aber auch ohne an der Anfield Road präsent zu sein.



“Liege immer noch unter dem LKW”

Während Evers von München aus für die Partie verantwortlich war, war Wolff Fuss nicht mehr gefragt. Wirklich genießen konnte er das Spiel immer noch nicht: Die zweite Halbzeit blieb ohne Tor. Was für eine Dienstreise.

Spät nachts meldete er sich dann scherzend per Twitter zu Wort: “Liege immer noch unter dem LKW und schraube an der Muffe. […] Ausnahmsweise ausschließlich auf diesem Wege: Gute Nacht und bleiben sie sportlich.”