Tom Hanks: Zu wenig Leistung in seinen Filmen

Tom Hanks credit:Bang Showbiz
Tom Hanks credit:Bang Showbiz

Tom Hanks tut sich schwer damit, seine Erfolgsfilme noch einmal anzusehen.

Der 66-jährige Star hat Zweifel an seinen schauspielerischen Fähigkeiten und muss "mit der Authentizität ringen", wenn er auf seine "großen Hits" zurückblickt. In der Podcast-Sendung ‘The Great Creators with Guy Raz’ sagte Tom: "Ich ringe mit der Authentizität. Ich ringe mit dem Unterschied zwischen einer Lüge als Schauspieler und einer Selbstlüge als Mensch."

Der zweifache Oscar-Preisträger zieht es vor, sich seine Filme nicht noch einmal anzuschauen, weil er dann immer ein Gefühl des Bedauerns über seine Leistung verspürt. Hanks erklärte: "(Ich sehe) die Falschheit in ihnen. Ich sehe den Verlust. Ich sehe das eine Mal: 'Oh Mann, ich habe diese Chance verpasst.’ Und das liegt nicht daran, dass ich mich in dem Moment dagegen entschieden habe, sondern daran, dass ich im Nachhinein gemerkt habe, dass ich nicht weit genug gegangen bin. Ich bin nicht so weit gegangen, wie ich hätte gehen können.” Er fügte hinzu: "Dann habe ich mich gefragt, warum eigentlich? War es, weil ich mit dem zufrieden war, was ich hatte? War es, weil ich nicht genug über den Text wusste? Lag es daran, dass ich nicht genug von diesen Ideen in der Tasche hatte? Oder lag es daran, dass ich an diesem Tag zu spät dran war und wir uns mit der Aufnahme beeilen mussten und statt sechs Durchgängen nur zwei hatten? Das ist der Punkt, an dem sich die Selbstzweifel einschleichen."

Tom behauptete, dass der Film 'Forrest Gump' aus dem Jahr 1994 - der ihm einen Oscar als bester Schauspieler einbrachte - einer der wenigen Filme war, in denen er alles gegeben hat.