Zverev im Finale - Gegner vermöbelt sich selbst

Alexander Zverev steht beim ATP-Turnier in Washington im Finale

Deutschlands bester Tennisprofi Alexander Zverev ist beim ATP-Turnier in Washington D.C. erneut ins Finale eingezogen. Der Titelverteidiger setzte sich in der Vorschlussrunde mit 6:2, 6:4 gegen den 19 Jahre alten Griechen Stefanos Tsitsipas durch.

Im Endspiel des mit rund 2,15 Millionen US-Dollar dotierten Turniers trifft Zverev am Sonntag auf den Australier Alex De Minaur oder Andrej Rublew (Russland).

Zverev von Beginn an dominant

Der Hamburger Zverev steht zum 14. Mal in einem Endspiel auf der ATP-Tour, achtmal verließ er den Platz bislang als Sieger. In diesem Jahr gewann die Nummer drei der Welt in München und Madrid, in Miami und Rom scheiterte er jeweils an seinem Endspielgegner.

Der 21-Jährige war gegen seinen zwei Jahre jüngeren Widersacher von Beginn an dominant. Tsitsipas war schnell der Verzweiflung nahe, beim Stand von 4:1 im ersten Satz für Zverev schlug sich die Nummer 32 der Weltrangliste beim Seitenwechsel aus Frust selbst mehrfach ins Gesicht.

Nur junge Spieler im Halbfinale

Die erfolgreiche Titelverteidigung in Washington gelang bislang dem argentinischen US-Open-Sieger von 2009, Juan Martin Del Potro (2008/2009), dem einstigen Weltranglistenersten Andre Agassi (1990/1991 und 1998/1999) und dem ehemaligen French-Open-Sieger Michael Chang (1996/1997).

Erstmals seit 23 Jahren stehen mit Zverev, Tsitsipas, De Minaur und Rublew zudem wieder vier Spieler, die jünger als 22 Jahre sind, in einem ATP-Halbfinale.