Von "Titanic" zu "Avatar": Kate Winslet dreht wieder mit James Cameron

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Kate Winslet und James Cameron arbeiten nach "Titanic" wieder miteinander. Dieses Mal steht die Schauspielerin für den neuen "Avatar"-Streifen vor der Kamera. Dabei galt die Beziehung zwischen ihr und dem Regisseur lange als angespannt.

Kate Winslet (41) und James Cameron (63) feiern das kommende 20-jährige Jubiläum von "Titanic" auf ganz besondere Weise: Die Schauspielerin und der Regisseur arbeiten wieder zusammen. Wie "Deadline" berichtet, wird die Oscargewinnerin eine Rolle in Camerons Milliarden-Franchise "Avatar" übernehmen. Vier Filme werden produziert.

"Kate und ich suchen seit 20 Jahren nach etwas, das wir zusammen machen können, seit unserer Zusammenarbeit bei 'Titanic', eine der lohnendsten in meiner Karriere", schwärmte der Regisseur gegenüber "Deadline" von der Darstellerin. Über Winslets "Avatar"-Rolle sagte er: "Ich kann es nicht erwarten, sie zu sehen, wie sie die Figur Ronal zum Leben erweckt." In dem nächsten "Avatar"-Streifen sollen auch Sam Worthington (41), Zoe Saldana (39), Sigourney Weaver (67) und Stephen Lang (65) wieder zu sehen sein. Der erste der vier Streifen soll im Dezember 2020 in die Kinos kommen, die anderen Teile folgen im Dezember 2021, 2024, und 2025.

Es ist eine kleine Überraschung

So warmherzig, wie Cameron seine Beziehung zu Winslet beschreibt, war diese aber wohl nicht immer, wie "Vanity Fair" zusammenfasste. 1998, als Winslet für "Titanic" auf Presse-Tour war, sagte sie der "L.A. Times": "Ich würde für Cameron nur für viel Geld noch mal arbeiten." Später erklärte sie dem "Rolling Stone", dass man sie falsch verstanden habe, aber auch das Magazin fügte hinzu, dass Winslet von schrecklichen Szenen im Wasser und viel Gebrüll am Set gesprochen habe.

James Cameron erklärte "Moviefone" später dazu, dass er verstehe, dass Winslet aus dem langen Schatten von "Titanic" entkommen und sich distanzieren wolle: "Ich verstehe ihre Reaktion, ich muss sie aber nicht teilen." Zudem gab er der Schauspielerin noch mit auf den Weg, endlich darüber hinwegzukommen und sich zu entspannen. Und das scheint auch geklappt zu haben. 2012 verteidigte Winslet die Arbeit des "Titanic"-Regisseurs: "Ja, er hat die Beherrschung verloren, aber nur aus wirklich guten Gründen." Da steht einer weiteren Zusammenarbeit offenbar wirklich nichts mehr im Weg.

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