Der Titan: Dem Namen alle Ehre gemacht

Thomas Bergmann
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Titan ist nicht zu stoppen

Anfang 2016 hat DER AKTIONÄR einen eigenen Index ins Leben gerufen, an dem sich andere messen lassen sollten. Nach 25 Monaten live wurden die hohen Erwartungen übertroffen. Die Konkurrenz schaut dagegen alt aus.

Seit der scharfen Korrektur zu Beginn des Monats haben sich die Börsen rund um den Globus wieder erholen können. Auch der AKTIONÄR Titan 20 Index, der am 1. Januar 2016 live gegangen und mittlerweile auch mit Zertifikaten handelbar ist, tendiert nach oben. Zwar notiert der Titanen-Index wie der DAX seit Jahresbeginn noch geringfügig im Minus (-0,3 Prozent), doch schneidet das Aushängeschild des AKTIONÄR besser ab als der deutsche Leitindex, der 3,3 Prozent unter Wasser steht.

Besser als BCDI

Noch deutlicher ist die Outperformance zum boerse.de Champions Defensiv Index, der als Basiswert für eines der erfolgreichsten Indexzertifikate in Deutschland dient. Der BCDI musste 2018 – trotz defensiver Ausrichtung – schon Verluste von 6,0 Prozent hinnehmen.

Auf Sicht von zwölf Monaten geht das Rennen auch klar an den AKTIONÄR-Index. Während der Titan knapp zehn Prozent im Plus liegt, notiert das Rosenheimer Indexprodukt 6,3 Prozent im Minus. Der DAX befindet sich dazwischen mit einer positiven Rendite von 4,6 Prozent.

Amazon überragt alle

Die Dominanz der Titanen resultiert insbesondere aus der starken Kursentwicklung von Amazon. Die Aktie des E-Commerce-Giganten ist von Anfang an dabei und kommt dabei auf eine Performance von über 130 Prozent. Allein in diesem Jahr beträgt das Plus 23,4 Prozent.

Generell lag DER AKTIONÄR mit seiner Entscheidung richtig, den US-amerikanischen Aktienmarkt im Index überzugewichten. Mit Microsoft, Micron Technology, Bank of America, Visa und Facebook notieren fünf weitere US-Papiere – trotz der jüngsten Korrektur – immer noch bei plus fünf Prozent seit Jahresbeginn.

Nächste Anpassung im März

Bei der nächsten Indexüberprüfung im März könnte es wieder zu einigen Umschichtungen kommen. Zur Disposition steht unter anderem Paypal: Die Tatsache, dass Ebay künftig mit dem Konkurrenten Adyen zusammenarbeiten will, dürfte sich negativ auf Paypals Geschäft auswirken. Joseph Foresi, Analyst bei Cantor Fitzgerald, glaubt zwar, dass Paypal dies verkraften und knapp zweimal so stark wachsen kann wie der Markt. Doch andere wie Gil Luria von D. A. Davidson & Co sehen darin einen schweren Rückschlag für den Bezahldienstleister. "Der Schritt hilft Adyen dabei, ein ernsthafter Konkurrent zu werden", so die Aussage.

Alternative zum DAX

Wer langfristig in Aktien investieren will, sollte den Titan-Index auf dem Schirm haben. Die Performance in den vergangenen zwei Jahren spricht Bände. Produkte auf den AKTIONÄR Titan Index finden interessierte Anleger bei Morgan Stanley (hier klicken).

 

Hinweis auf potenzielle Interessen­konflikte gemäß §34b WpHG:

Herr Bernd Förtsch, Verleger und Eigentümer der Börsenmedien AG, hält mittelbar eine wesentliche Beteiligung an der FinTech Group AG, zu der auch der Onlinebroker flatex und die biw Bank für Investments und Wertpapiere AG ge­hören. flatex und biw profitieren über die Kooperation mit Morgan Stanley vom Anlageerfolg der Zertifikate.