Timo Horn: "Am Trainer liegt es schon mal gar nicht"

Der 1. FC Köln hat auch gegen die TSG Hoffenheim verloren. Torwart Timo Horn nimmt jedoch den Trainer in Schutz.

Timo Horn hat nach der neunten Saisonniederlage des 1. FC Köln gegen die TSG 1899 Hoffenheim (0:3) Trainer Peter Stöger entschieden in Schutz genommen.

Trotz des historisch schwachen Saisonstarts will der Torhüter der Kölner die Schuld nicht beim Trainer suchen: "Darüber diskutieren wir überhaupt nicht", sagte Horn gegenüber Sky und führte aus: "Peter Stöger hat uns hier vier Jahre aufgebaut, uns nach Europa geführt und an ihm liegt es schon mal gar nicht."

"Grenzen aufgezeigt"

Stattdessen kritisierte der 24-Jährige das Auftreten der Mannschaft: "Wenn man 3:0 zu Hause verliert, ist das sehr ernüchternd. Hoffenheim war über 90 Minuten von der Spielanlage deutlich besser. Sie haben uns heute die Grenzen aufgezeigt." Die Kölner hätten jegliche Struktur vermissen lassen und könnten sich von Hoffenheim abschauen, "wie es aussieht, wenn man einen Plan hat."

Stöger selbst analysierte die Partie ähnlich wie sein Torhüter: "Es ist nicht so einfach, weil der Gegner heute zu gut war, wir zu wenige Lösungsmöglichkeiten hatten. Hoffenheim hatte über 90 Minuten die Spielkontrolle und wir waren das gesamte Spiel klar unterlegen. So kann man hier nichts mitnehmen."

Stöger spricht über die Länderspielpause und die Tabellensituation

In der anstehenden Länderspielpause gehe es für Köln darum, den neuerlichen Rückschlag zu verarbeiten: "Das sacken zu lassen, ist schwierig. Wir hätten gerne etwas mitgenommen, aber es war einfach zu wenig. Wir haben schon den einen oder anderen Spieler, dem die 14 Tage jetzt guttun."

Beim Blick auf die Tabelle ist Stöger bemüht, Optimismus auszustrahlen: "Wenn wir auf den Relegationsplatz schauen, sind es zwei Spiele, die wir gewinnen müssen, dann sind wir wieder dran. Das ist nicht unlösbar."

Der 1. FC Köln steht mit zwei Punkten nach elf Spielen weiter auf dem 18. Tabellenplatz. Der Rückstand auf den 17. Werder Bremen beträgt drei Punkte, der SC Freiburg auf dem Relegationsplatz steht sechs Punkte vor den Domstädtern.