Til Schweiger: Die Trauer bleibt

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Til Schweiger (57) tröstet sich damit, dass nach dem Tod seiner Mutter die Erinnerungen bleiben. Auch wenn es wohl immer dunkle Stunden geben wird.

Die Trauer ist immer da

Der Regisseur verlor seine Mutter Monika Schweiger (†81) im Januar. Sie litt unter Demenz, etwas, das ihr Sohn der Öffentlichkeit auf Bitte seiner Eltern verschwiegen hatte. Für den Star bleibt der Verlust jeden Tag greifbar. "Das kann man ja niemals verarbeiten", betonte der Schauspieler im Interview mit 'Bild am Sonntag'. "Für meine Mutter war es sicherlich besser so. Für meinen Papa ist es natürlich schlimm, dass sie nicht mehr da ist. Ich habe ihn neulich mal dazu gefragt. Er sagte, es gibt natürlich auch mal bessere Momente, aber die Trauer ist immer da."

Til Schweiger will keine zuckerigen Happy Ends im Film

Tod ist auch das Thema seines neuen Films 'Kurt'. Hier spielt er einen Vater, der seinen Sohn verliert. Ein hartes Thema, aber Til Schweiger möchte sich ihm auf unsentimentale Art und Weise nähern: "Ich habe immer gesagt, ich möchte eigentlich nur Filme machen, die nicht unbedingt so ein mit Zucker überzogenes Happy End haben. Ich möchte Filme machen, wo man Hoffnung hat. Deshalb steht bei dem Film 'Kurt‘ auch am Ende des Films das Zitat von Jean Paul: 'Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus welchem wir nicht vertrieben werden können‘.“

Seine Fans werden noch ein wenig warten müssen, bis sie sich 'Kurt' im Kino anschauen können. Noch sitzt Til Schweiger im Schneideraum, um dem Drama den letzten Schliff zu geben. 2022 ist jetzt als Starttermin anvisiert und dann kann man sich davon überzeugen, ob dem Filmemacher sein "ungezuckertes" Happy End gelungen ist.

Bild: Armin Weigel/picture-alliance/Cover Images

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