Til Schweiger: Spekulationen über Kamerafrau-Tragödie

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Als 'Tatort'-Kommissar sind ihm Waffen als Requisiten nicht fremd. Gerade deswegen fragt sich Til Schweiger (57) gerade, was zur Tragödie bei den Dreharbeiten des Films 'Rust' führte. Dort war am Donnerstag (21. Oktober) die Kamerafrau Halyna Hutchins (†42) durch einen Pistolenschuss tödlich verletzt worden, auch der Regisseur des Films, Joel Souza (48), wurde verletzt.

Til Schweiger ist fassungslos

Abgefeuert wurde die Waffe von Alec Baldwin (63), doch ein erster Bericht der Untersuchungsbehörden entlastet des Schauspieler ('Jagd auf Roter Oktober'): Der Hollywoodstar habe nicht gewusst, dass die Pistole mit scharfer Munition geladen war. Dass es überhaupt dazu kam, kann Til Schweiger einfach nicht verstehen. Scharfe Munition habe am Set "überhaupt nichts verloren", so der Schauspieler ('Honig im Kopf') und Filmemacher gegenüber 'Bild am Sonntag'. Die Waffenmeister, die in der Branche arbeiten, würden ihren Job akribisch verrichten, schließlich gibt es strenge Richtlinien.

Ein schwerwiegender Verdacht

Jetzt äußert Til Schweiger einen schwerwiegenden Verdacht. Wenn Alec Baldwin "zwei Leute verwundet hat, und eine Person davon tödlich, dann liegt die Vermutung nahe, dass vielleicht jemand absichtlich da Patronen reingemacht hat." Ob Absicht oder Fahrlässigkeit im Spiel war, wird die Untersuchung hoffentlich abschließend klären können. Die Waffenmeisterin Hannah Gutierrez-Reed (24) ist bereits in den Mittelpunkt der Ermittlungen gerückt. Derweil haben mehrere Crew-Mitglieder die Arbeitsbedingungen am Set kritisiert. Über den Regieassistenten soll es wegen Sicherheitsbedenken bereits mehrere Beschwerden gegeben haben.

Neben Halynas Familie gilt Til Schweigers Mitgefühl jetzt auch seinem berühmten Kollegen. Alec Baldwin habe "eine Bürde" zu tragen, so der Star.

Bild: Armin Weigel/picture-alliance/Cover Images

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