Til Schweiger: "Ich befürchte, dass die Welt schon verloren ist"

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In seinem neuen Film fließen reichlich Tränen: Til Schweiger (57) spielt in 'Die Rettung der uns bekannten Welt' den Vater eines psychisch kranken Sohnes. Schwergefallen seien ihm die traurigen Szenen nicht, versicherte der Filmemacher und Schauspieler ('Honig im Kopf') im Gespräch mit der 'B.Z.', schließlich verlangten auch andere Filmprojekte schon Weinen auf Kommando.

"Die Welt hat sich fundamental verändert"

"Das liegt immer in der Figur, du kannst nur das spielen, was die Geschichte hergibt. Ich bin außerdem selbst Vater von vier Kindern, weshalb es für mich relativ einfach war, mich in diesen Hardy einzufühlen." Der Titel seines neuesten Werks war die Idee seines Co-Autors Lo Malinke: "Ich fand ihn sehr besonders und mochte ihn auf Anhieb." Seit den Dreharbeiten ist die uns bekannte Welt vielerorts durch Pandemie und Klimawandel auf den Kopf gestellt worden, glaubt der Star: "Zur jetzigen Zeit passt der Titel wie die Faust aufs Auge. Das wussten wir natürlich noch nicht, als wir den Film gedreht haben. Ein Jahr später hat sich die Welt fundamental verändert."

Til Schweiger ist pessimistisch

Ob sie als solche noch zu retten ist? Til Schweiger hat da so seine Zweifel, denn durch Corona sei die Schere zwischen Arm und Reich noch weiter aufgegangen: "Ich befürchte, dass die Welt schon verloren ist…Manche haben ihr Vermögen seitdem verdoppelt und verdreifacht, während andere wegen Lockdowns und der Knappheit von Impfstoffen in ärmeren Ländern verhungert und gestorben sind." Til versucht daher, seinen Beitrag zu leisten, engagiert sich gegen die Armut von Kindern und Jugendlichen.

Seine eigene Welt wurde diesen Sommer definitiv auf den Kopf gestellt, denn der Schauspieler ist wieder Single, hat sich von seiner Freundin Sandra Biehl getrennt, wie er 'Bild' verriet. Böses Blut fließe jedoch nicht. "Wir sind im Guten auseinander und weiterhin befreundet", versicherte Til Schweiger.

Bild: Felix Hörhager/picture-alliance/Cover Images

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